Künstler auf dem Radar

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Samstag, 08. November 2014, 00:00 Uhr

Bilderbuch

Künstler, die man auf dem Radar haben sollte

Bilderbuch sind jetzt schon keine kleine Nummer mehr, wir sagen euch, warum ihr sie für nächstes Jahr noch viel mehr auf dem Radar haben solltet.

Kurz vor Jahresende machen Bilderbuch nochmal auf sich aufmerksam. „Spliff“ veröffentlichten sie als Vorboten für das neue Album, das Anfang nächstes Jahres kommt. Es war sowieso schon ein steinstarkes Jahr für die Wiener, nächstes Jahr werden wir noch viel mehr von ihnen hören.

Ja, 2014 war vielleicht das erfolgreichste Jahr der Band, aber es gibt sie schon lange. Anfang 2005 beginnen sie, damals im Alter von 14 und 15 Jahren, mit dem Musikmachen. Gute, handgemachte deutschsprachige Punk-Rock-Musik. Einer ihrer ersten Songs ist „Kopf ab“:



Sie merken aber schnell, dass sie sich nicht auf ein Genre festbinden lassen wollen und fangen an mit Elementen anderer Genres zu experimentieren. Sänger Maurice verrät uns beim Organic Dance Festival, wohin es mit ihrer Kreativität eventuell noch gehen könnte: "Moderat haben auch als Indie-Band angefangen."

In Österreich erlangen Bilderbuch bald den Status einer Liebhaberband. Ihre ersten beiden Alben veröffentlichen allerdings ohne die ganz große mediale Aufmerksamkeit. Das ändert sich im Jahr 2013: Mit „Plansch“ schwappt buchstäblich die Welle nach Deutschland über und man kennt die Band aus dem Nachbarland.



Als dann vor gut einem Jahr „Maschin“ erscheint, werden Bilderbuch plötzlich überall besprochen, von Noisey bis SZ heimsen sie übereinstimmendes Lob ein. Sie werden für vier Amadeus Awards nominiert, einer der wichtigsten Musikpreise Österreichs. Das Video zu „Machin“ wird beim Miami International Film Festival unter die besten 10 Musikvideos des Jahres gewählt.



Im Hintergrund beginnt ein Tauziehen der Majorlabels um die Österreicher. Vertreter Sony und Universal wollen Bilderbuch unbedingt unter Vertrag nehmen. Bilderbuch ist der Rummel erst mal egal, sie gehen auf Tour. Unter anderem als Vorprogramm von Casper und sie beweisen unter anderem beim Melt! und beim Organic Dance Festival ihr Talent als tolle Liveband.

Anfang 2015 soll nun ihr neues drittes Album rauskommen. Und wir sind sicher, dass sie damit auch endgültig den Durchbruch schaffen. Dass sie massentauglich sind beweisen sie mittlerweile bei Auftritten in der ARD, wie kürzlich bei Inas Nacht.



„Spliff“ ist also der erste Vorbote zum neuen Album. Klingt wieder eindeutig anders, aber eindeutig nach Bilderbuch. Ihre abgefahrene Musik, die Mischung aus Rock, Elektronik und Sprechgesang mit österreichischem Dialekt erinnert nicht nur stilistisch an Falco. Auch karrieretechnisch könnten sie der wichtigste Musikexport aus dem Nachbarland seit Falco sein.

Und genau deshalb solltet ihr Bilderbuch jetzt noch viel mehr auf eurem Radar haben.




Bildquelle: Bilderbuch//Facebook

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