Künstler auf dem Radar

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Sonntag, 01. Mai 2016, 00:00 Uhr

Lewis del Mar

Künstler, die man auf dem Radar haben sollte

Sie leben zwischen Großstadt und Natur, ihre Musik liegt zwischen Industrial und Akustik - Lewis del Mar liefern den perfekten Soundtrack für den nahenden Sommer.

Wo würdet ihr lieber leben wenn ihr die Wahl hättet: An einem traumhaften weißen Strand umgeben von Surfern und Palmen, dafür aber ziemlich abgeschnitten vom Rest der Welt? Oder lieber mitten in der Großstadt, ganz nah an allen neuen Trends dieser Welt, aber eben weit weg von der Sandstrandidylle. Eine ganz schwierige Entscheidung. Gut zu wissen, dass es ein paar Orte gibt, die das Beste aus beiden Welten vereinen.

Einer davon ist das New Yorker Viertel Rockaway Beach. In kürzester Zeit kommt man hier vom Großstadttrubel im Stadtteil Queens, an einen nahezu traumhaften Sandstrand voller Surfer und Schwimmer. Aber das ist nicht alles, was diese Grenzregion zwischen Hipstermetropole und Strandparadies zu bieten hat. Rockaway Beach liefert euch auch noch den perfekten Sound für den heranziehenden Sommer: in Form von Lewis Del Mar.



Als Schlagzeuger Max und Gitarrist Danny ihren ersten Song "Loud(y)" ins Internet stellten, gab es den ein oder anderen Blogger, der ihnen die Geschichte der gerade erst gegründeten Band nicht wirklich abnahm – der Song macht in der Tat den Eindruck, als wären die beiden schon seit Ewigkeiten als Band unterwegs.

Danny und Max kennen sich auch schon seit Grundschultagen und sind nahezu unzertrennlich. Die beiden teilen sich einen nicht gerade geräumigen Bungalow am Strand, der gleichzeitig auch ihr Studio ist. Bis die beiden sich mit ihrem Projekt an die Öffentlichkeit dauert es einige Zeit. Kein Wunder: Wenn man gerade mal 500 Meter vom Meer entfernt wohnt ist es leicht sich ablenken zu lassen. Das Warten hat sich in ihrem Fall allerdings gelohnt. Nachdem die ersten Songs im Internet landen entwickelt sich ein regelrechter Hype um die Band – wohlgemerkt bevor die beiden überhaupt erst einmal auf einer Bühne gestanden haben.



Wenn man die Songs von der ersten EP der Band hört, ist es gut möglich, dass man zuerst an Alt-J denkt. Vor allem Dannys Gesang mit leichtem Hang zum Falsett erinnert immer wieder ein bisschen an unsere Musiklieblinge aus Leeds. Ansonsten klingen Lewis Del Mar aber wesentlich rustikaler. Die Produktion der Songs erinnert fast schon an Industrial. Allerdings sticht immer wieder Dannys Akustikgitarre heraus. So spiegelt sich die momentane Heimat der beiden, Rockaway Beach, in ihrem Sound wider: So wie Rockaway Beach die Stadt und den Strand verbindet, kombinieren Lewis Del Mar treibendes Schlagzeug und Industrial-Elemente mit akustischer Gitarre. Auf diese Art und Weise liefern die beiden Songs, die zwar wunderbar zum Trubel der Großstadt, aber eben auch zum idyllischen Sandstrand passen.



Ganz egal ob ihr diesen Sommer durch die Metropolen dieser Welt reist, oder am See die Seele baumeln lassen – mit der Anfang des Jahres erschienenen EP von Lewis del Mar habt ihr den perfekten Soundtrack für jede Situation.


Bildquelle: Lewis del Mar // Facebook

Vitus aus der Musikredaktion stellt euch Lewis Del Mar vor

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