Lokalhelden
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Samstag, 27. April 2013, 00:00 Uhr

Four Colours

Indie aus Hamburg

Aus der Hansestadt Hamburg kommen unserer heutigen egoFM Lokalhelden. Dominik hat im Karoviertel die Band "Four Colours" getroffen. Hier gibt es das Interview nochmal zum nachhören.
Man sagt ja, dass eine Beziehung erst bestehen kann, wenn die Partner verschieden sind. Diese Unterschiedlichkeit ziehe die Partner erst recht an und erzeugt somit positive Kräfte.

Wenn wir uns dabei auf die Zugehörigkeit einzelner Bandmitglieder beziehen, so könnten wir meinen, wäre Verschiedenheit kontraproduktiv.



Dieser Eindruck täuscht und es gibt zahlreiche Bands, die gerade ihren Zuhörern das Gegenteil beweisen. Es gilt dabei auch bei der Hamburger Band Four Colours unterschiedliche Eigenschaften der einzelnen Bandmitglieder zu erkennen, sie vor allem zu tolerieren aber insbesondere sie in kreative Energie umzumünzen. Insbesondere der letzte Punkt ist ausschlaggebend und so taten sich Arne Tonner (Bass), Christian Fründt (Vocals, Keyboard & zweite Gitarre), Julian Gerritzen (Leadgitarre, Background-Vocals) im Jahre 2011 zusammen. 2012 kam es dann noch zu einer Erweiterung der Band und der Schlagzeuger Lukas Ernst trat der Band bei. 



Bildlich gesehen erscheint es wahnsinnig schwierig aus vier Farben eine zu mischen, die den Geschmack trifft, wobei wir wieder beim Punkt der Gegensätzlichkeit wären. Diesen meistern Four Colours meisterlich und sie haben eine Farbe kreiert, die bunter und wundervoller nicht sein könnte. Sie schaffen es in ihrem Sound eine unbändige und schier energiegeladenen Drive zu verleihen.



Es ist wirklich erstaunlich wie es Four Colours schaffen eine kreative Brücke zu schlagen. Diese verläuft einerseits auf Seiten großer Nachdenklichkeit und Melancholie, aber andererseits sind ihre Tracks allesamt auch tanzbar. Nach Hören der Four Colours entsteht ein wirklich unbändig schönes Gefühl, das sich so schnell nicht abschütteln lässt. 

Dominik hat die Four Colours in Hamburg getroffen. Das Interview und beide unplugged-Titel gibt es hier nochmal zum nachhören.



Autor: Niklas Kolell
www.soundkartell.de