Musikmeldungen
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Freitag, 28. Juli 2017, 00:00 Uhr

Die drei Alben der Woche

Empfohlen von MusikBlog.de

Die Kollegen vom MusikBlog.de haben immer einen Überblick über die neuesten Scheiben im Plattenregal. Et voilà, hier kommt das Drei-Gänge-Menü für diese Woche.

JONAH - Wicked Fever
JONAH – klingelt da was? Willkommen im Club! Nachdem die Band 2014 ihren Song „All We Are“ in einem Vodafone-Werbespot platzieren konnte, wurde sie quasi über Nacht einem Millionenpublikum bekannt. Danach wurde es verräterisch ruhig um die beiden Jungs Angelo Mammone und Christian Steenken. Was war da los?
Einige werden jetzt schon wissend mit dem Kopf schütteln und abschätzig ‚One-Hit-Wonder‘ murmeln. Auf den ersten Blick erscheint das auch gar nicht so abwegig, schließlich ist die Liste der Künstler*innen, die nach ihrem ersten Bombenhit im Niemandsland versunken sind, nahezu endlos lang. Auf JONAH trifft das aber nicht zu. Mehr...



Arcade Fire - Everything Now
Dem Dreijahresrhythmus folgend sind Arcade Fire mit ihrem fünften Studioalbum zurück. Es hört auf den programmatischen Titel Everything Now. Das Montrealer Ehepaar Win Butler und Régine Chassagne führt immer noch eine hippieske Truppe an, in der einem bunten Instrumententreiben gefrönt wird. Ansonsten aber haben die Arcade Fire aus dem Jahre 2017 kaum noch etwas mit denen von 2003 und ihrem Debütalbum Funeral gemeinsam.
Was sich vor allem live manifestiert. Größer als in der Wuhlheide geht in Berlin Open Air nicht. Man kann also noch recht frisch (02.07.) hierzulande in Erinnerung haben, mit welch salbungsvollen Rock-Star-Posen aus dem Bono-Workshop für Frontmänner Win Butler mittlerweile auf seinen überdimensionierten Mega-Bühnen zu Werke geht. Mehr...



Zwanie Jonson - 11 Songs For A Girl
So wie der Titel des letzten Albums, so auch das Programm der neuen Songs. Leichtfüßig, beschwingt, butterweich,  jedoch nie trivial perlen Songs über die Launen des Wetters und der Liebe aus den Lautsprechern. Der Multiinstrumentalist schafft aus Big-Beat, jazzigen Passagen (die klingen wie das gesamte Tim Isford Orchester) und quengelnden Gitarren-Soli Harmonien, die sich im Gehör einnisten wie Wellen, die – jeder „Heavy Sea“ trotzend – sanft an den Strand schlagen. Mehr...



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