Musikmeldungen
vinyls_amycarter_flickr
Freitag, 18. August 2017, 00:00 Uhr

Die drei Alben der Woche

Empfohlen von MusikBlog.de

Die Kollegen vom MusikBlog.de haben immer einen Überblick über die neuesten Scheiben im Plattenregal. Et voilà, hier kommt das Drei-Gänge-Menü für diese Woche.

Everything Everything - A Fever Dream
Die Fangemeinde ist eingeschworen und das letzte Album war wahrlich formidabel – es besteht bislang also nur wenig Grund zur Annahme, Everything Everything werden schnell wieder ausbrennen.

Nur noch Ü-30er erinnern sich an Klaxons oder The Rapture, auch wenn ihr Namen mal am dicksten im Festival-Line-Up prangten. Ab dem vierten Album, auch und gerade bei Art-Pop infiziertem Indie-Rock, kristallisiert sich aber schon zumeist eine Grundrichtung heraus.
Und die heißt bei Everything Everything auch mit A Fever Dream eher Kritikerliebling als Chartstürmer – was auf Langlebigkeit hoffen lässt. Mehr...




UNKLE - The Road, Pt. 1
UNKLE-Gravitationszentrum James Lavelle versteht die neue Platte als Schritt zurück zu den Anfängen dieses Projektes. Wenn es einer ist, dann ein kleiner. Mit den Wurzeln, die sich bei UNKLE größtenteils mit dem Album Psyence Fiction definieren, weist The Road, Pt. 1 wenig signifikante Schnittmenge auf.

Der Trip-Hop Veteran erinnert dato wenig an das, was in den Neunzigern gemeinsam mit DJ Shadow entstand. Vordergründig knüpft er dort an, wo vor sieben Jahren Where Did The Night Fall aufhörte, nämlich an das breitwandige Zusammenspiel epischer Streicher mit treibender Elektronik in Kontrast zu akustischen Gitarren und verhaltenen Pianoklängen (wenngleich letzteres diesmal einen größeren Anteil einberaumt bekommt). Mehr...




The Duke Spirit - Sky is Mine
Nach dem zerfahrenen Bruiser von 2011 gab es fünf Jahre lang kein neues The Duke Spirit-Album. Jetzt schicken die Briten nach nur einem Jahr Zeit mit „Kin“ schon ihr fünftes ins Rennen. Es ist das bislang hingebungsvollste geworden.
Sängerin Liela Moss hat es als das „zärtlichste“ ihrer Band bezeichnet. Das heißt aber keinesfalls, dass Sky Is Mine harmlos ausgefallen wäre. Es klingt vielmehr so, wie Warpaint heute klingen würden, wenn Sie statt Elektro anzusteuern, durch’s Mondtor gefallen wären, um bei The Jesus And Mary Chain aufzuschlagen. Mehr...



► Noch mehr Albumrezensionen findet ihr direkt auf MusikBlog.de.

Musikblog FB


Bildquelle Titelbild: 
flickr | Amy Carter | cc by 2.0