Musikmeldungen
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Dienstag, 29. April 2014, 00:00 Uhr

Bonnaroo

Der egoFM Festivalsommer

Jede Menge eurer Lieblingsbands auf einem der allergrößten Festivals der USA.

Elton John Kanye West Arctic Monkeys Lauryn Hill
Disclosure Vampire Weekend Phoenix Ben Howard
Frank Ocean Sam Smith Nick Cave & The Bad Seeds Broken Bells


Bonnaroo bedeutet übersetzt „eine verdammt gute Zeit“. Ob man das Wort jetzt allerdings genauso schreien kann wie „Geronimo!“, „Yolo!“ und „Scooby-Dobby-Doo!“, wissen wir nicht.
In allen Fällen kommt es aus dem Französischen und ist der Name eines der größten Festivals der Welt.

Seit 2002 ist das Bonnaroo jetzt schon fester Teil der Festivallandschaft und hat sich gleich von Anfang an am Coachella und Glastonbury orientiert, sowohl was Line Up als auch die daraus resultierenden Besucherzahlen angeht. Man fängt also ganz oben an, dem klassischen Weg des Mega-Festivals: ein Parkgelände und Acker einer Farm im wunderschönen Manchester, Tennessee (USA) besorgen, 10+ Stages draufstellen und einfach nur geile, bekannte Bands spielen lassen.

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Das Line Up 2014 ist ... überraschend. Zumindest starten wir hier mal mit Elton John. Gefühlt war der ja schon seit Woodstock '69 nicht mehr auf einem Open Air Festival. Umso toller ist das natürlich jetzt.

Es folgen - schon eher typisch - Kanye West, Vampire Weekend, Arctic Monkeys, Frank Ocean, Jack White und ... Lionel Richie? Ok, das freut wahrscheinlich auch eure Mutter (wenn ihr sie, wie immer, mit aufs Festival mitnehmt). Disclosure, Broken Bells, MS MR, The Naked and Famous und Rudimental sind aber auch alle dabei.

Sogar Miss Lauryn Hill gibt sich die Ehre eines Live Auftritts.



Eine ziemlich coole Tradition des Bonnaroo ist der Superjam. Dabei bringt das Festival die unterschiedlichsten Künstler zusammen, die nur für einen Abend gemeinsam musizieren, auflegen oder anderen kreativen Unfug treiben. Dieses Jahr ist zumindest bekannt, dass Skrillex der Gastgeber des Events sein wird.

Mittelpunkt des Festivals ist die riesige, freie Fläche namens Centeroo und die dort stehende What-Stage. Hier spielen von exakt 12 Uhr Mittags bis 12 Uhr Mitternacht all die großen Bands des Line Ups.

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Auch wenn wir uns fragen, welcher Typ Festivalbesucher so etwas genau nutzt: Das  Bonnaroo hat ebenfalls ein Kinozelt, in dem ihr euch Klassiker der Filmgeschichte, Dokumentationen und Sportfilmen anschauen könnt. Etwas interessanter ist da schon die eigene Ausstellung von Postern und Plakaten von Bands, die mal auf dem Bonnaroo gespielt haben.

Falls ihr auch zu denen gehört, die damit ihre Zimmerwand tapezieren, werdet ihr hier wohl einige Stunden Lebenszeit verbringen.



Außerdem bietet das Bonnaroo noch täglichen Workshops an, bei denen ihr euch in tollen und nützlichen Bereichen wie Guerillla-Gärtnern ausbilden lassen könnt. Zugegeben, vielleicht gar nicht so schlecht, wenn man 2014 auch noch auf die Secret Garden Party möchte.

Eine eigene Festivalzeitung, den Bonnaroo Beacon, hat das Festival ebenfalls und zwar mit täglichen Infos, Reviews und Updates zu den Bands. Während hier der Name Bonnaroo auch noch irgendwie putzig genutzt wird, schien die Kreativität spätestens bei Yoga-Roo irgendwie abhanden gekommen zu sein. Und ja, das ist der Yoga Kurs, den ihr auf dem Bonnaroo belegen könnt.

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Splash-A-Roo ist eine 12 Meter hohe, aufblasbare Rutsche, die nach knallharten Duellen um Bestzeiten im Freundeskreis schreit. Und dann ist da ja auch noch eines der Wahrzeichen des Festivals: The Fountain. Ein riesiger, knapp 20 Meter hoher Wasserpilz, der zwar jedes Jahr neu designt wird, aber immer mit am Start ist. Man kann darunter duschen oder ihn auch einfach nur anschauen ... oder, wie von den Veranstaltern eigentlich vorgesehen, damit machen, was immer man will.

Also, werdet doch Bonnaroovian vom 12. bis 15 Juni. Hier alles, was ihr braucht, zusammengefasst:

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Wenn ihr das zeitlich nicht packt, könnt ihr noch einen Live Stream über diverse Microsoft Plattformen (Xbox 360, Xbox One etc.) nutzen und quasi so mit dabei sein UND eure Freunde parallel in Halo abziehen. Mit etwas Glück funktionieren sogar die YouTube Streams dieses Jahr.

►►► HIER geht es zur offiziellen Homepage des Bonnaroo Festivals, mit allen Infos zum Line Up, zur möglichen Anreise per Flugzeug und natürlich zum Camping und weiteren Übernachtungsmöglichkeiten.

Bildquelle: Bonnaroo Facebook