Musikmeldungen

Jack_White
Mittwoch, 21. Dezember 2016, 16:20 Uhr

Finanzielle Polster

Jack Whites Couch und andere Nebenjobs unserer egoKünstler

Wer sich schonmal gefragt hat, was Jack White mit Polstermöbeln und dem Sam Phillips Recording Studio in Memphis zu tun hat und wie sich so manche egoKünstler nebenbei ihr Geld verdienen, kann sich nun schlau lesen.

Dass unser Jack White nicht immer nur Musiker war, wissen wir schon länger. Er hatte nämlich bevor er die Musikkarriere einschlug - man glaubt es kaum - seinen eigenen Polsterei-Betrieb. Der hatte, ebenso wie sein heutiges Label Third Man Records den Namen "Third Man Upholstery".
Da ihm das aber offensichtlich zu langweilig war und sein Herz für die Musik schlug, gab er diesen Beruf bald auf. Das allerdings nicht ohne zahlreiche Gedichte unter den Polstern seiner Möbel zu hinterlassen. Na wer weiß, bei wem ein solches Wertstück insgeheim im Wohnzimmer steht.
Zu den Glücklichen darf sich neuerdings auf jeden Fall auch die Phillips Familie zählen, der das Sam Phillips Recording Studio in Tennessee gehört. Die restaurieren nämlich ihr Gebäude und baten dabei Jack White um Hilfe: Der sollte ihre alte Couch retten. Farblich und materiell durfte er sich hier dann austoben. Was er auch gemacht hat.

Jack White at Third Man Upholstery reupholstered and refinished Sam Phillips' office couch and delivered it this weekend to Sam Phillips Recording in Memphis, TN. Before & After!

Posted by Jack White on Dienstag, 20. Dezember 2016


Auch wenn wir die Couch natürlich gerne selber hätten, freuen wir uns selbstverständlich für das legendäre Philips Studio in Memphis, in dem unter anderem bereits Jerry Lee Lewis, Bob Dylan, Phil Collins, Johnny Cash und Robert Plant aufgenommen haben.
Na dann, lieber Jack White, komm doch bitte auch zu uns in die Redaktion. Wir finden sicher eine verrottete Couch, die du für uns wunderbar herrichten kannst!

jack white sw
Bildquelle: facebook | Jack White

Dabei haben wir uns gefragt, was machen eigentlich andere Künstler, um sich über Wasser zu halten?
Ob Hanfbauer, Barkeeper oder Schuhverkäufer. Um Geld zu verdienen, haben und hatten so einige unserer Künstler interessante Jobs, mit denen sie ihr Geld machten.

Hier sind einige Kandidaten aus dem egoProgramm, die sich ihr Geld nicht nur durch Musik verdienen.


Alle Farben
Nach dem Abi hatte der Berliner sich eigentlich für ein Kunststudium beworben, wurde aber abgelehnt. Daraufhin hat Frans Zimmer a.k.a Alle Farben beschlossen, als Konditor in einem Café zu arbeiten. Dieser Tätigkeit ging er so lange nach, bis es dann irgendwann doch mit der Musik geklappt hat.

alle farben
Bildquelle: Facebook.com/AlleFarbenOfficial


Klaas Heufer-Umlauf (Gloria)

Heute ist Klaas Heufer-Umlauf Sänger der deutschen Pop-Band Gloria und Fernsehonkel bei Circus HalliGalli. Aber das war nicht immer so. Nach seinem Schulabschluss war klar, dass Klaas keinen durchschnittlichen Beruf ausüben möchte. Seine Eltern bestanden aber darauf, dass er vorher zumindest eine Ausbildung macht. So hat der gebürtige Oldenburger zunächst eine Friseur-Lehre durchgezogen.

Gloria
Bildquelle: Facebook.com/hoertgloria


Dexter
Dieser Herr führt ein richtiges Doppelleben. Uns ist Dexter bekannt als Deutsch-Rap-Produzent, der schon mit Künstlern wie Casper, Cro und Fatoni zusammengearbeitet hat. In seinem anderen Leben arbeitet der Stuttgarter als Kinderarzt.

Dexter
Bildquelle: Facebook.com/Dexter.MPM.WSP


Megaloh
Auch Megaloh ist zur Zeit noch zweigleisig unterwegs. Obwohl er schon seit Jahren rappt, erlangte er erst 2011 durch diverse Zusammenarbeiten mit u.a. Max Herre größere Bekanntheit. Neben seiner Tätigkeit als Rapper ist Megaloh aus Berlin aber auch noch als Lagerarbeiter angestellt. Wir drücken ihm die Daumen, dass er sich bald voll und ganz auf die Musik konzentrieren kann.

Megaloh
Bildquelle: Facebook.com/megaloh


Tobias Jundt (Bonaparte)
Es gibt aber auch Jobs, die sich gut mit dem Leben als Musiker vereinen lassen. Der Schweizer Tobias Jundt ist zum Beispiel nicht nur der musikalischer Kopf von Bonaparte, sondern auch Dozent für Songwriting an der Zürcher Hochschule der Künste.

Bonaparte
Bildquelle: Facebook.com/bonaparte


Ray LaMontagne

Bis 1991 war SingerSongwriter Ray LaMontagne in einer Schuhfabrik tätig.
Dort quittierte er aber den Dienst nachdem er den Song "Treetop Flyer" von Stephen Stills hörte. Den fand er nämlich so inspirierend, dass er beschlossen hat Musiker zu werden.

Ray LaMontagne
Bildquelle: Facebook.com/raylamontagne


Marteria
Marten Laciny hat wirklich einen beeindruckenden Lebenslauf vorzuweisen. Als Jugendlicher war er Profifußballer beim 1. Hansa Rostock. Mit 18 wurde er in New York als Model entdeckt und ist für Marken wie Diesel oder Hugo Boss vor der Kamera gestanden. Nebenbei hat er an der Schauspielschule Reduta-Berlin studiert. Letztendlich hat er aber all diese Projekte auf Eis gelegt und ist Rapper geworden.

Marteria
Bildquelle: Facebook.com/marteria.official


Casper
Ein bisschen weniger profitabel war der Job, den Rapper-Kollege Benjamin Griffey a.k.a Casper gemacht hat, bevor er von seiner Musik leben konnte. In einer Bielefelder Großraumdisko hat er sich über Jahre hinweg als Barkeeper die Nächte um die Ohren geschlagen.

Casper
Bildquelle: Facebook.com/casperxo


Kurt Cobain (Nirvana)
Kurt Cobain ist wohl der ungekrönte König der Musiker, die eine Vielzahl an Jobs gemacht haben um sich über Wasser zu halten. Da Cobain aber ein recht fauler Kerl war, behielt er nie lange die selbe Arbeit. Unter anderem hat der Nirvana-Sänger in einer Apotheke gearbeit, eine kurze Zeit lang ein eigenes Putzunternehmen geführt und in einem YMCA (einer Art amerikanischer Jugendherberge) gejobbt.

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Bildquelle: Universal-Music.de/nirvana


Anderson .Paak
Anderson .Paak hat mit der Musik angefangen als er noch ein Teenager war, damals hat er sich in seinem Zimmer die Nächte um die Ohren geschlagen und seine Tracks produziert. Seinen ersten Auftritt hatte er als Schlagzeuger in der Kirche seiner Eltern. Diese Zeit scheint ihn schwer gezeichnet zu haben, da er daraufhin als Hanfbauer auf einer Plantage in Santa Barbara zu jobben anfing. 

anderson paak
Bildquelle: hypetrak I cc by 2.0


Krrum
Auch Krrum war in einem blutjungen Alter als er als Musiker angefangen hat. Mit 13 begann er an seinen ersten Texten zu schreiben. "Blut" ist übrigens ein gutes Stichwort, denn bevor er in die Electronic/Pop - Branche eingestiegen ist, hat er sich als Schlachter versucht. Dort ist er anscheinend auch auf seinen Künstlernamen Krrum gekommen. Irgendwie wollen wir nicht genau wissen wie... Als Musiker ist er sowieso viel besser aufgehoben.

Krrum fb2
Bildquelle: Krrum I Facebook


Børns
Ihr solltet nicht nur Børns auf dem Schirm haben, sondern auch den bezaubernden Garrett the Great. Mit seinen magischen Händen versetzte er so manch einen in Erstaunen und zog schon damals das Publikum in seinen Bann. Gut, also überteiben müssen wir's jetzt auch nicht, ihr habt's doch eh schon erraten. Børns war damals professioneller Magier - seine Musik verzaubert uns trotzdem.

Börns fb
Bildquelle: Börns I Facebook


William Fitzsimmons
Als Kind eines blinden Ehepaares lernte er über Musik und Klänge das zu kommunizieren, was visuell nicht kommuniziert werden konnte. Vielleicht entwickelte er dadurch ein Empfinden für Dinge, die außerhalb der Wahrnehmung standen. Damit das alles nicht zu sehr nach Freud klingt, machen wir's kurz. Williams Fitzsimmons Beruf war zunächst Psychologe. Wir sind sicher, dass er sich auch da hervorragend gemacht hat, haben ihn jedoch lieber hier bei uns, beim Musikmachen.  

William Fitzsimmons fb
Bildquelle: William Fitzsimmons I Facebook



Bildquelle: Facebook | Jack White


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