Musikmeldungen

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Mittwoch, 18. Juni 2014, 07:00 Uhr

Ami Warning und Eau Rouge

...FÜR DIE NEUE EGOFM-COMPILATION

Für unsere dritte Compilation haben wir noch Tracks gesucht - von euch. Weil uns Newcomerförderung wichtig ist.

Die Entscheidung traf eine Jury, die sich aus unserer Musikredaktion, Kollegen von SONY und dem Popbüro Stuttgart zusammengesetzt hat. Nach hunderten Bewerbungen und tagelangem Brainstorming haben sie die Münchnerin Ami Warning und die Stuttgarter Eau Rouge auserkoren. Und das sind die Songs:

Eau Rouge - Golden Nights


Eau Rouge kommen aus Stuttgart und machen Musik für Nachtschwärmer und Schlafwandler. Das sagen sie zumindest selbst über sich aus. Zumindest ihr Track "Golden Nights" passt wahnsinnig gut zu dieser Beschreibung. 

In ihrer Heimatstadt gelten Eau Rouge schon lange als neueste und heißeste Indie-Band auf dem lokalen Markt, dass auf Eau Rouge jetzt schon enormer Druck lastet - gleichzeitig aber auch große Vorfreude. Vorfreude auf das, was ihr Potenzial ihnen verspricht. Angefangen hat ihre Geschichte im Jahr 2013 mit der ersten (gleichnamigen) EP. Die Mischung mit der die Stuttgarter ans Werk gehen, ist explosiv.

Soundtechnisch finden wir Ähnlichkeiten zu The Neighbourhood und zahlreiche Dubstep-Elemente. Dazu machen sie vornehmlich Gebrauch von glitzernden und anmutig flirrenden Klangteppichen, dass siealles andere als nach poppigem Soundbrei klingen. Eau Rouge könnten mit ihrem Klang würdige Nachfolger von anderen lokalen Bands wie Claire oder Exclusive sein, die auch international gut ankommen. Der erste große Schritt mit einem Track auf unserer neuen Compilation ist zumindest schonmal getan.

Amy Warning - Follow (Remix) 



Öfter hat man mal Schwierigkeiten, Alter mit Aussehen richtig zu verbinden. Schwieriger verhält es sich jedoch bei der Stimme. Ein gutes Beispiel dafür liefert die Münchnerin Ami, die gerade mal 18-jährige Tochter von Wally Warning.

Mit 18 ist die Welt noch eine andere, sie ist offener und voller Erwartungen. Unerfahrenheit wird einem dabei nur zu oft unterstellt. Doch Ami juckt das gar nicht. Die befasst sich gerne mit Dingen, die man einem Teenager eher weniger zutraut. Mit der Liebe, zum Beispiel. Oder Momentaufnahmen und Gedankenblitzen. Das in richtige Worte zu fassen ist ihr wichtig, auf eine gute Sprache wird deswegen stets geachtet. Gedichte hat sie schon immer gerne geschrieben, jetzt hieß es nur, die mit dem richtigen Klang zu vervollständigen. Zum einen hilft dabei ihre fantastisch soulige Stimme, die ihre Songs nochmal fünf Nuancen reifer klingen lässt.

Neben ihrem Gesangsorgan beherrscht sie zudem ihre Gitarre. Gelernt hat sie das von ihrem Vater. Ein bisschen Unterstützung hat sie dann allerdings doch: Begleitet wird Ami von einer Band, in der auch Wally Warning ist, der sie auf dem Bass und ab und an auch gesanglich unterstützt. Zudem hat sie sich einen Schlagzeuger und Cajon-­Spieler dazugeholt.

Auch wenn das jetzt alles nach einem klaren Konzept klingt, agiert Ami Warning größtenteils aus dem Bauch heraus. Zwar nicht ganz konzeptlos, aber eben frei von jeglichen Attitüden. 

Und genau wegen dieser ehrlichen und professionellen Art ist die Entscheidung unserer Jury schließlich auf Ami Warning gefallen.

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