Musikmeldungen
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Samstag, 31. Januar 2015, 10:00 Uhr

Wanda zu Gast bei Max

Das ganze Interview zum Nachhören

Wanda gelten als die Wiederbeleber des Austropop. Das ist ihnen aber egal. Warum und warum es die Kapelle ohne offene Fenster nicht geben würde, das erzählte die Band im Interview.

Wanda aus Wien haben die Amore in unser Leben gebracht. Und dafür wiederum ganz viel Amore geerntet. Wie es ist mit Falco aufzuwachsen, das verrieten sie im Interview:

Für uns ist das was anderes. Er ist eine ganz intime Figur, er geht mit uns schlafen und steht transzendierend neben uns am Pissoir. Er begleitet einen Wiener Musiker immer. Und wenn er einen Wiener Musiker nicht begleitet, dann ist dieser Musiker gottlos. Er ist jetzt auch hier.

Wie habt ihr euch eigentlich kennen gelernt? (Wir müssen wohl nicht extra erwähnen, dass die Antwort nicht wirklich ernstzunehmen ist.)

Du (Christian zu Marco, Anm. d. Red.) warst in meiner Wohnung. Die Tür mach ich selten auf, das Fenster steht aber meistens sperrangelweit offen und der Marco mag es nicht, wenn die Fenster auf sind. Deswegen ist er durchs Fenster rein und hats von innen zugemacht. Er hat mich angeschrien: "Mach das Fenster zu! Und schreib einen Hit!"

Viele Wortspiele haben wir uns in der egoRedaktion übelegt. Wandahure, Wandafisch, Wandatag. Zuerst war es noch lustig. Dann sehr traurig. Warum die Jungs aber wirkich so heißen, mussten sie uns erstmal erklären:

Die Zuhälterin Wanda Kuchwalek, die erste weibliche Zuhälterin in der Wiener Unterweltgeschichte. Die Wiener sind sehr fasziniert von ihrer Unterwelt.

Hier könnt ihr das ganze Interview nachhören


Wanda spielten zwar schon im Milla, sind aber am Samstag nochmal zu Gast in München. Und zwar beim ClubZwei Festival im Muffatwerk mit anderen Bands wie Chuckamuck und Ja, Panik. Mit ihrem Debütalbum Amore (VÖ: 17.10), begeistern sie grade Feuilletons und Fans gleichermaßen, wie viele Bands der Neuen Wiener Schule. Warum das so ist, davon könnt ihr euch am Samstag selbst überzeugen.