Musikmeldungen
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Dienstag, 19. Februar 2013, 00:00 Uhr

Musikentdecker: Mitzi

Künstler, die man auf dem Radar haben sollte

Es muss etwas im Leitungswasser sein, dass verdächtig viele, großartige Bands neuerdings aus Australien kommen. Ein Strom, der nicht abreißen will. Die sogenannte Australian Invasion. Jetzt schwappt das nächste vielversprechende Talent rüber: Mitzi.

Ein bisschen surfen, ein bisschen am Strand abhängen, ein bisschen gut aussehen und ein bisschen Musik machen.
Ach, wie schön lässig es doch in Brisbane ist. Eben diesen Lebensstandard fangen Mitzi in ihren elektronisch-poppigen Songs auf und reiben es uns, der erfrierenden Nordhalbkugel, unter die Nase. Das ist zwar nicht ganz nett, aber auch nicht sonderlich schlimm, denn um es wieder gut zu machen hauen sie den ein oder anderen Song kostenlos raus. „All I Heard“ zum Beispiel:



Doch wer sind Mitzi eigentlich? Hört man den Namen, könnte man an eine kichernde Teenie-Girliegroup mit Glitzer im Haar denken. Weit gefehlt. Mitzi besteht nämlich aus den vier Burschen Dominique Bird, Jad Lee, Charlie Murdoch und Cale Suesskow. Und ganz so jung sind die auch nicht. Lässige Surfertypen eben, die aus den Gesetzen der Zeit wohl ausgeschlossen sind. „Süß“, würde das ein oder andere Mädchen jetzt sagen. Mit gedehntem „ü“. Zumindest das haben die Jungs mit Mitzis gemeinsam.



Nun könnte man ein kleines Quiz spielen und nach dem Label der Band fragen. Das würde allerdings keinen Spaß machen. Viel zu einfach. Denn genauso wie quasi all unsere australischen Lieblingsbands wie Flume, Chet Faker, New Navy und Panama sind auch Mitzi unter den Fittichen von Future Classic. Klar, wo auch sonst. Das Label hat ein Gespür für vielversprechende Bands, die außerhalb des Mainstreams schwimmen, also werden wir auch von Mitzi in Zukunft noch viel hören. Das Debütalbum „Truly Alive“ gibt's jetzt im Stream:





Bildquelle: Facebook / Mitzi