Musikmeldungen
kunstler_2013_Radar
Dienstag, 29. Januar 2013, 00:00 Uhr

Unsere Top 13 Artists to Watch in 2013

Künstler, die man auf dem Radar haben sollte

Was ist der heiße Scheiß von übermorgen? Von welchen Künstlern werden wir dieses Jahr nicht genug hören? Was können wir erwarten. Wir verraten euch, was und wer 2013 auf uns zukommen wird.
Chet Faker, Alt-J, Disclosure. Das sind nur drei unserer Entdeckungen aus dem vergangenen Jahr, die aus unserem täglichen Programm nicht mehr wegzudenken sind. Jetzt ist 2013 und wir sind schon ganz hibbelig, welche Musik wir dieses Jahr finden, von welchen Künstlern und Bands wir Großes erwarten können. Unsere 13 Tipps für 2013*:

*Alle Angaben ohne Gewähr

Wenn wir uns festlegen müssten, wer dieses Jahr vom egoFM-Programm ins vordere Drittel der Pop-Charts springt, würden wir auf Sky Ferreira tippen. Mit 20 Jahren ist die gerade jung, frech und „speziell“ genug dazu. Vor allem aber weil sie mit Singles wie „Lost in my Bedroom“ bei der breiten Masse genauso ankommt, wie bei uns:



Rapperinnen sind so populär wie nie und Angel Haze ist die neue Azealia Banks. Sie plant nicht nur eine Kollaboration mit Azealia, sondern auch mit jeder Menge neuer Lieder fürs neue Jahr. In Blogs und Musikmagazinen wurde sie letztes Jahr für ihre drei Mixtapes gefeiert, dieses Jahr werden wir hundert Pro noch mehr von ihr hören.



Die fünf kommen aus Melbourne und gehen alle zusammen noch zur Schule. Frontfrau Phoebe sagte in einem Interview, dass es ihnen schwerfalle, Musik- und Schulalltag unter einen Hut zu bringen, nichtsdestotrotz arbeiten die Australier zur Zeit an ihrem großen Debütalbum, das noch in diesem Jahr erscheinen soll.



Talul ist DJ kommt aus Dresden und ist uns letztes Jahr vor allem wegen seiner ruhigen, entspannten Remixe von Bon Ivers „Perth“ oder Xavier Rudds „Follow the Sun“ aufgefallen. Das erinnert alles irgendwie an diesen Wankelmut, der später von Platz 1 gegrüßt hat. Talul, merkt euch den Namen!

 

Peace gehört zu den Bands, die man 2013 keinesfalls verschlafen sollte und stehen auf der mächtigen BBC Sound of 2013-Liste und werden oft mit Foals oder Vampire Weekend verglichen. Ob man dieses Jahr noch mit dem Debütalbum rechnen darf, bleibt aber erstmal offen.



Auch Aluna Francis und George Reid grüßen von Platz 2 der BBC-Liste. Ihre Wiederbelebung des R’n’B hat uns und euch im letzten Jahr schon sehr gut gefallen, dieses Jahr im Juni kommt das mit Spannung erwartete Debütalbum des Londoner Duos.



  • Sizarr
„Psycho Boy Happy“ war im letzten Jahr das unglaublich gute Debütalbum der Landeier aus Landau. Und nach vielen Konzerten und Festivals im letzten Jahr hier in Deutschland geht es im März nach Austin, Texas, zur wohl einflussreichsten und größten Musikmesse der Welt, dem South by Southwest Festival. Sizarr – mal wieder ein deutscher internationaler Topact? 2013 wird es zeigen.



Als Mitglied des Odd Future Wolf Gang Kill Them All-Kollektivs hat Earl Sweatshirt auf jeden Fall schon einige Unterstützer hinter sich. Im Sommer erscheint sein zweites Album „Doris“. Seine erste offizielle Single „Chum“ wurde vielgelobt und blieb auch uns nicht verborgen.


Zu Jake Buggs Einflüssen zählen Oasis, Jimi Hendrix und Bob Dylan. Letzteren hört man ihm deutlich an. Der 18-jährige Engländer macht eine Mischung aus Folk, Country und Rockmusik und hatte damit in England schon richtig Erfolg. Im Frühjahr wird sein Album „Jake Bugg“ auch bei uns veröffentlicht.



Wenn ihr noch nie etwas von dieser Band gehört habt, habt ihr sie wahrscheinlich einfach nicht gefunden, was nicht an euch liegt, sondern an ihrem sehr ungoogeligen Namen. Das könnte sich dieses Jahr ändern. Ihre Single „Youth“ wurde schon als Soundtrack für einige Serien verwendet und momentan mastern sie ihr Debütalbum in den legendären Abbey Road-Studios. Mal sehen, ob sie nicht am Ende des Jahres Nummer eins bei der Google-Suche sind…



Barney Stinson würde den Kopf schütteln: Etwas so wunderbares wie Gold & Youth kommt tatsächlich aus Kanada. Die vier machen ruhigen, xx-igen Poprock und werden im Frühjahr ihr Debüt „Beyond Wilderness“ releasen. Spätestens dann werden Blogs und Magazine auch auf die vier aufmerksam werden.



Zugegeben, wir haben ein bisschen gebraucht bis wir uns an den Auto-Tune-Sound von Poliça gewohnt hatten. Mittlerweile sind wir aber verliebt. Für Bon-Iver-Frontmann Justin Vernon ist Poliça sogar „die beste Band, die er je gehört hat“. Und der Mann hat Ahnung.



Woher sonst, als Los Angeles sollte ein Band kommen die so unverschämt sommerlich sonnige Dance-Pop-Musik macht wie Capital Cities? Noch geistern sie in Blogs umeinander, aber wer weiß, 2013 wird vielleicht zu ihrem Jahr. Am Sound soll’s jedenfalls nicht scheitern.



Es ehrt uns schon sehr, aber man munkelt, dass bereits die Majorlabels ihre Griffel nach unseren Lokalhelden ausstrecken. Ein Plätzchen in den iTunes-Dance-Charts und auf der ersten egoFM-Compilation haben die Jungs auch schon inne. So kann ein Jahr anfangen.



Auf eurem erweiterten Favoritenkreis dieses Jahr sollten stehen:
Gary Clark Jr., Sugar Tongue Slim, Chvrches, Unknown Mortal Orchestra, Tom Odell, Dog is Dead, Aer, Swim Deep, James Vincent McMorrow, Frightened Rabbit,...


Bildquelle: Leo Reynolds