Musikmeldungen
neu im Programm_ego
Dienstag, 29. März 2016, 12:00 Uhr

Die neuen Songs im egoProgramm

Wir finden, was gut ist

Die neue Single der Lieblingsband, Lokalhelden aus Deutschland oder der nächste Hype von irgendwo - wir stellen euch die besten Neuerscheinungen vor und hauen sie gleich noch ins egoProgramm. Das gibt's diese Woche zu entdecken...

I Heart Sharks – Dancing On Your Own
Die Musik der vier Berliner ist einfach nur zum Flüchten. Nein, jetzt nicht falsch verstehen: Sie ist zum Flüchten schön! Sie war sogar so schön, dass I Heart Sharks sich 2014, nach über 100 Konzerten, erstmal von den großen Bühnen zurückziehen mussten. Sie wollten wieder auf kleinen Bühnen spielen und neue Inspiration bekommen, damit sie wieder Musik machen können bei der Synthesizer als Gitarren und Gitarren als Synthesizer benutzt werden. Mit "Dancing On Your Own" schmeißen sie eine neue Single raus, bei der man wirklich einfach nur den Kopf zu machen und sich in Trance tanzen kann.




The Last Shadow Puppets – Aviation
Im Mai 2005 lernten sich Arctic Monkeys Frontmann Alex Turner und Miles Kane erstmals auf einer gemeinsamen Tour kennen. Kane war mit seiner Band The Little Flames die Vorband der Arctic Monkeys. Auf einer weiteren Tour entstanden auch erste Songs für ihr Nebenprojekt. Zum 1. April erscheint auch endlich ihr langersehntes zweites Album Everything You've Come to Expect, mit dem sie definitv beweisen werden, dass die Band mehr als ein Nebenprojekt ist.




Trümmer – Nitroglycerin
Die vier Hamburger wollen einfach mehr. Sie wollen mehr als eine bloße Entertainment-Band sein, nicht nur dem blanken Hedonismus nachjagen und eine inhaltlose steile Karriere hinlegen. In ihrem Song "In all diesen Nächten", singen sie auch:

Wir suchen etwas, das es nicht gibt.
Auch mit "Nitroglycerin" zeigen Trümmer wieder, dass sie eine Band mit Ecken und Kanten sind. Dabei haben sie eine Sprengkraft, die uns einfach umhaut.


Alice Phoebe Lou – Walking in the Garden
Die Straße ist ihre Bühne, vor allem die in Berlin. Über drei Jahre spielte sie überall in der Hauptstadt, bis sie weiterzog. Von Palästina bis New York hat sie schon alles gesehen und so fließen auch alle möglichen Einflüsse in ihre Musik mit ein. Trotzdem möchte die Südafrikanerin nicht der neue heiße Shit sein, sondern einfach ihre Musik machen und sich nicht vom Geld beeinflussen lassen. Diesen Wunsch können wir ihr leider nur halbwegs erfüllen, da sie spätestens mit ihrem Debütalbum Orbit von unserem Radar nicht mehr wegzudenken ist.




Frightened Rabbit – Lump Street
Mehr als drei Jahre sind seit ihrem letzten Album Pedestrian Verse vergangen, aber pünktlich zum Aprilbeginn kommt der fünfte Longplayer Painting Of A Panic Attack von den Schotten. "Lump Street" ist nach "Death Dream" und "Get Out" schon der dritte Song den wir uns vom neuen Album anhören können. Der Track gibt Frightened Rabbit eine sehr epische Komponente, die man so von ihnen gar nicht gewohnt ist. Vielleicht liegt es auch daran, dass das Album zusammen mit Aaron Dessner von The National in der Nähe von Woodstock aufgenommen wurde.




Laura Gibson – Not Harmless
In ihrer Jugend war sei einmal Hochsprungmeisterin des US-Bundesstaates Oregon. Aber zum Glück ist Laura Gibson nicht beim Sport hängen geblieben, seit 2004 veröffentlicht sie nämlich selbstgetextete Songs, die sie so beschreibt:

Kunstvolle, kontemplative Folk-Songs, die sie zu Akustikgitarre und weicher Orchestrierung mit warmem Gesang intoniert.
Mit ihrem vierten Studioalbum verarbeitet sie dabei, dass so ein Umzug von Oregon nach New York auch nicht ganz so harmlos ist, aber hört selbst:




Charles Bradley – Ain't It A Sin
The Screaming Eagle of Soul is back! Der hat mittlerweile 65 Jahre auf dem Buckel, die ein bewegendes Leben erzählen. Als jugendlicher war Charles Bradley obdachlos, seinen Vater hat er nie kennengelernt, von der Straße wurde er durch ein Hilfsprogramm runtergeholt, wodurch er einen Lehre als Koch anfing, um schlussendlich doch zu seiner großen Leidenschaft, der Musik, zu finden. Genau dieses bewegte Leben hört man ihm in jedem Ton seiner Stimme an. Zum 1. April erscheint nun auch endlich sein drittes Album Changes, dass uns so fasziniert hat und unser Lieblingstonträger der Woche geworden ist.




Max Manie feat. Maggy Rich – TopDown
Wir haben mal wieder einen Künstler aus dem schönen Österreich für euch. Dieses Mal ist es aber etwas anderes als Wanda oder Bilderbuch. Max Maine ist ein junger Produzent aus Salzburg, der mittlerweile in Wien lebt. Warum wir trotzdem zwei unserer österreichischen Lieblingsbands genannt haben, eigentlich war Max Maine Gitarrist in einer Indie Band, bis er vor knapp sieben Jahren seine Liebe zur elektronischen Musik entdeckt hat. Da haben wir ja noch mal Glück gehabt.