egoBlog
schulbus
Dienstag, 12. September 2017, 00:00 Uhr

Schulzeitgeschichten des egoTeams

Ist ja jetzt verjährt

Und schon sind sie wieder rum: die heißgeliebten Sommerferien. Geht also wieder los mit Schule - oder eben zum allerersten Mal. Grund genug mal in den Erinnerungen zu wühlen: was war der beste/schlimmste/verrückteste Moment des egoTeams zur Schulzeit?

Elise (Moderatorin)Es war in der Oberstufe – die Nachbarschule hatte ein Projekt namens „Nutzhanf" und hat ein komplettes Feld Hanfpflanzen angebaut – es gab dann ein paar Füchse meiner Schule, die auch „wirklich nützliche" Pflanzen dazwischen gesetzt haben. Irgendwann dachten sie sich: bald ist Erntezeit, also lasst mal mit der Sense losziehen. Nachts sah man natürlich nicht den Unterschied zwischen Nutzhanf und.... dem anderen..... also haben sie alles komplett gerodet und sind mit drei Autos voller duftender Müllsäcke wieder nach Hause gefahren. Am übernächsten Tag stand's in allen Zeitungen, dass jemand das Schulprojekt zerstört hat. Dafür stank mein Auto noch Wochen später.... Äh, ich meine das von den Schulkollegen.
#nonjeneregretterien

Lola (Moderatorin)Ich habe mit meiner damaligen besten Freundin ein Lied für meine Lehrerin am ersten Schultag einstudiert. Als die Eltern eine Stunde weg waren, haben wir unseren Song vorgetragen: "Frau Reischer ging in die Küche, und stahl dem Koch ein Ei, da nahm der Koch den Löffel, und schlug Frau Reischer zu Brei, dann kamen viele Frau Reischers, und gruben ihr ein Grab, und setzten einen Grabstein drauf, da drauf geschrieben war...."

Unsere Lehrerin war jetzt nicht mega begeistert von unserer kreativen musikalischen Einlage. Es gab dann gleich am zweiten Schultag ein Lehrer-Eltern-Gespräch....

Steffi (Sales&Marketing)Meine Erinnerungen an den ersten Schultag: Mutter steckt mich in ein schreckliches Kleid (ich habe Kleider gehasst) im Matrosenlook, Julia K. (Name geändert) kotzt vor Aufregung ins Klassenzimmer und jeeeede Menge Süßigkeiten.

Anna (Online)Eine meiner Lieblingsgeschichten trug sich wie folgt zu: Eines Tages war der Rektor unserer Schule im Unterricht, um die neue Lehrkraft zu bewerten. Er saß ganz hinten, ein bisschen hinter mir. Plötzlich hörte ich ihn sagen: "Ja was ist das denn..", woraufhin er eine durchsichtige Plastiktüte mit für Laien undefinierbarem Inhalt hinter der Heizung hervorzog - dabei handelte es sich um eines meiner persönlichen, eigentlich außerschulischen Projekte, das untersuchen sollte, wie sich der Inhalt roher Eier in einer Plastiktüte hinter einer Heizung entwickelt. Naja, das Projekt habe ich glaube ich im Oktober gestartet, im Januar kam's mir dann erst wieder in denn Sinn, als der angeekelte Rektor die Tüte fragend in die Höhe hielt. Obwohl Herr Z. wissen wollte, wer dennd afür verantwortlich war, habe ich es einmal für mich behalten. Vom Ergebnis kann ich mich nur noch an den unfassbaren Gestank erinnern. #jugendforscht

Sandra (Moderatorin)Es war an einem Abistreich, als ich selbst noch in der 8. Klasse war. Die Abiturienten hatten den Fahrradhof gekapert, um dort eine riesige Party zu veranstalten, an der die komplette Schule teilnehmen durfte. Der Unterricht entfiel deshalb an diesem Tag. Während ich den freien Vormittag mit den anderen Achtklässlern genoß, beobachtete ich wie in der hintersten Ecke des Fahradhofs ein paar Fünftklässler mit einem Stock immer wieder vorsichtig ins Gebüsch stießen. Weil wir neugierig waren und vermuteten, dass die Kleinen dort irgendein Tier entdeckt hatten, gingen wir rüber, um zu sehen, was da war. Als ich mich näherte sah ich meinen damaligen Geschichtslehrer betrunken und schlafend im Gebüsch liegen, der sich erst auf das Abtasten durch den Stock langsam wieder aufrappelte.