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Montag, 23. Oktober 2017, 00:00 Uhr

10 Dinge, die man tun kann, wenn das Semester losgeht

Endlich wieder Uni

Seit Mitte Oktober öffnen die Universitäten wieder nach und nach die Pforten - deswegen gibt's wieder einiges zu tun! Mit dem Ernst des Lebens hat das aber eher weniger was zu tun.

Für viele bedeutet der Beginn eines neuen Semesters viel Stress, jede Menge Arbeit und einen vollen Terminplan.
Etwa für junge Menschen, die den Wunsch verspüren später einmal Maschinen oder Gebäude zu bauen, Leben zu retten oder für diejenigen, die sich der Forschung verschrieben haben. Es gibt aber auch einige Glückliche, die sich für einen weniger zeitaufwändigen Studiengang entschieden haben (dass diese Studiengänge oftmals aus dem Bereich der Geisteswissenschaften kommen, wollen wir an dieses Stelle natürlich nicht unterstellen). 

„Ich hatte noch nie so viel Zeit wie während meines Studiums!“

Was machen aber die Studenten der Fächer, bei denen es auch mal vorkommen kann, dass sie in einer Woche so viele Seminare haben, wie ein angehender Ingenieur an einem Tag? Richtig - sie freuen sich auf ein bevorstehendes Semester, in dem sie nach dem obligatorischen Praktikum oder einer Weltreise endlich wieder Zeit für die wichtigen Dinge im Leben haben.

Oft sind es nämlich die Semesterferien, die durch Hausarbeiten, Ferienjobs, das Wohnen daheim oder zu vielen Urlaubsreisen (wenn es denn sowas geben sollte), stressiger sind als die Vorlesungszeit selbst. Grund genug sich darauf zu freuen, endlich wieder die Dinge zu tun, die wirklich Spaß machen:

1. Zum Beispiel die Vorzüge einer Studentenstadt genießen. Denn die sorgen nämlich dafür, dass der Geldbeutel größtenteils verschont bleibt und am Ende des Monats keine gähnende Leere in den Taschen herrscht. Egal ob es sich um „All You Can Eat“ Angebote mit Studentenrabatt oder ausgeklügelte Getränkespecial handelt - wer zum neuen Semester zurück in eine Studentenstadt kommt und sich ein bisschen auskennt, weiß, wo man am günstigen Essen und Trinken kann.

2. Da trifft es sich gut, dass man jetzt endlich wieder länger aufbleiben kann. Ganz richtig gehört. Für viele heißt Semesterferien nämlich auch, ein Praktikum zu machen. Die werden bei einigen Studiengängen vorausgesetzt. Deswegen muss man sich daran gewöhnen, nicht bis in die Puppen zu feiern. Praktisch: Bei den betreffenden Fächern beginnen in der Vorlesungszeit die Kurse meistens nicht vor zehn Uhr.

3. Und falls doch, kann man in großen Hörsälen immer noch ein Nickerchen machen. Man sieht also, sobald die Uni beginnt ist wieder für ausreichend Schlaf gesorgt.

4. Sollte man mal nicht schlafen, könnte man sich auch wieder seinem Serienkontingent widmen. Das muss nämlich monatlich aufgefüllt und erneuert werden. Endlich wieder genug Zeit, um Stunden damit zu verbringen auf der Couch im Schlafanzug den Serienjunkie zu mimen. Zumindest, wenn man nicht unbedingt die Überflieger-Noten haben will, oder wenn die Lernphase sich auf die letzten drei Tage vor den Prüfungen beschränkt.

5. Alle Aktiveren können sich endlich wieder anständig um ihre Fitness widmen. Wer sich in den Semesterferien ein bisschen hat gehen gelassen und neben dem ganzen Ferienjob- und Hausarbeitenstress keinen Kopf für Sport hatte, der kann sich jetzt wieder mehr um körperliche Bewegung kümmern. Zum Beispiel bei langen Spaziergängen mit der WG.

6. Denn das coolste nach den Semesterferien ist es, wenn man endlich wieder seine Mitbewohner sieht (insofern man sich mit ihnen versteht und die Semesterferien in seiner Heimatstadt verbracht hat). Endlich wieder Abend für Abend in der Küche verhocken, bei einem, oder mehreren Gläsern Rotwein und guten Gesprächen.

7. Für viele heißt es auch: „Endlich wieder in der eigenen Bude wohnen!“. Wer in der vorlesungsfreien Zeit im „Hotel Mama“ untergekommen ist kennt das Gefühl, wieder im eigenen Zimmer oder der eigenen Wohnung zu hausen, in der man tun und lassen kann was man will.

8.  Und eines will man ganz bestimmt nicht: Hausarbeiten schreiben. Muss man auch nicht. Die lästigen Arbeiten werden nämlich meistens über die Semesterferien aufgegeben und dürften jetzt eigentlich schon geschrieben sein.

9.  Sollte dies nicht der Fall sein, heißt das folgerichtig, dass man in den Ferien entweder vereist ist,. Oder soviel Arbeiten musste, dass keine Zeit für eine Hausarbeit geblieben ist. Oder es bedeutet, dass man sie die letzten drei Monate vor sich her geschoben hat. Was hat man aber stattdessen gemacht? Richtig – gefaul…pardon, ich meinte natürlich entspannt. Gut, dass es jetzt wieder einen geregelten Stundenplan mit festen Zeiten gibt, der ein bisschen Ordnung ins Leben bringt. Endlich kann man sein Leben wieder in geregelte Bahnen lenken - weg von der Couch und dem Fernseher, der Ernst des Lebens ruft.

10. Das wohl aller beste am neuen Semester ist aber die Tatsache, dass man endlich wieder seine Freunde sieht, die nach der Vorlesungszeit in alle Winde verstreut wurden. Die einen haben ihre Thailand-/Australien-/Neuseeland-/Kanadareise angetreten und man hat nur über ihre atemberaubenden Facebookbilder aus dem Urlaub etwas von ihnen mitbekommen, die anderen sind zurück in ihre Heimat, um dort ein bisschen Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. Endlich wieder alle sehen, um die Häuser ziehen und gemeinsam ins neue Semester starten.

 
Bildquelle: flickr | Pink Sherbet Photography, "Free College Pathology Student Sleeping" | cc by-sa 2.0