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Freitag, 31. Oktober 2014, 15:00 Uhr

Warum es super ist, früh aufzustehen

Lola bloggt

Wenn Menschen erfahren, was ich arbeite und vor allem wann, dann kommt eine Frage immer zuerst: "Boah, so früh??? Is doch ganz schön nervig, oder?" Nein. Aus folgenden Gründen...

Ganz ehrlich, wirklich gerne steht glaube ich keiner so früh auf. Um 4.30 Uhr klingelt bei mir der Wecker. Aber man gewöhnt sich dran. Und irgendwann merkt man auch, dass es tatsächlich ganz schön viele Vorteile hat, wenn man vor allen anderen wach ist. 

Klar, vielleicht versuche ich auch nur, das ganze irgendwie schön zu reden. Aber Einbildung is ja immerhin auch 'ne Bildung, oder?


#01 Keine Rush Hour

Wenn ich morgens in den Sender fahre, is so gut wie keine Mensch auf der Straße. Keine langen Wartezeiten an Ampeln, kein Aufregen über andere Verkehrsteilnehmer, die sowieso alle nich anständig fahren können. Herrlich. Und beim Heimweg is auch nicht so viel los.


#02 Narrenfreiheit im Büro
Um 5 bin ich dann im Sender. Und bis die ersten Kollegen kommen, dauert es noch ein bisschen. Solange habe ich Zeit, durch die Redaktion zu tanzen, lauthals bei Liedern mitzusingen oder auch gerne mal Selbstgespräche zu führen (ich versteh mich halt am besten). Egozentrisch? Ja – aber kriegt ja keiner mit.


#03 Einkaufen gehen
Am Nachmittag im Supermarkt. Traumhaft. Da sind nicht viele Menschen unterwegs, ich muss nicht lange an der Kasse warten und bekomm auch auf jeden Fall noch überall 'nen Parkplatz.


#04 Mittagsschlaf
Mit eine der schönsten Beschäftigungen. Gerade wenn draußen das Wetter nicht so dolle is. Es gibt für mich fast nichts schöneres, als nach dem Heimkommen noch schnell meine neuen Serien zu gucken und dann noch 'ne Stunde Siesta zu machen. Außer natürlich das Wetter ist schön. Denn dann heißt es:


#05 Rausgehen! Sommer genießen
Ja, ich geb's zu – es war noch ein wenig besser, als mehr Freunde von mir studiert haben. Mittlerweile haben die meisten auch einen Job – aber der geht meistens bis 5 oder 6. Ich kann schon um 2 raus und mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Und das halte ich wirklich für mit den größten Luxus. 


#06 Sonnenaufgänge
In den acht Jahren, in denen ich jetzt schon früh aufstehe, habe ich jede Menge fantastische Sonnenaufgänge erlebt. Immer wieder geil.


#07 Schnee
Es ist wirklich großartig, wenn der erste Schnee gefallen ist. Vor allem, wenn das über Nacht passiert ist. Da geht man raus und die ganze Stadt ist irgendwie ganz dumpf und leise. Das einzige, was zu hören ist, sind die Schritte, die man durch den knirschenden Schnee macht. Klingt kitschig, ist es auch, aber für mich jedes Mal aufs neue faszinierend.


#08 Arzttermine
Super stressfrei. Nachmittags ist meist immer noch was frei. Mehr ist dazu nich zu sagen.


#09 Die innere Uhr
Auch am Wochenende bin ich meist ziemlich früh wach. Manchmal ist das ein wenig nervig, aber mittlerweile habe ich mich damit ganz gut arrangiert. Vor allem, weil man morgens echt viel Zeug in der Wohnung erledigt kriegt und so ein Spaziergang zum Bäcker am Samstagmorgen, um die ganz frischen Brötchen zu holen, is ja auch ganz nett.


#10 Feiern
Ja, auch hier hat das frühe Aufstehen Vorteile. Klar, so um 1 – 2 Uhr hab ich mal nen Hänger, aber dafür bin ich umso fitter, wenn die Party mal länger geht. Denn ab 4 Uhr is mein Rhythmus wieder voll am Start. Da sagt mein Körper: Hey aufstehn – und die Party kann weiter gehen.

Bildquelle: Flickr, "Robot, living in the future" von swanksalot, unter cc-Lizenz | CC BY-SA 2.0