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dreckswetter1
Dienstag, 24. Oktober 2017, 00:00 Uhr

Warum Dreckswetter schon toll ist

Endlich Herbst, endlich Regen pur

Natürlich ist Sommer toll. Trotzdem freuen wir uns endlich mal wieder über das grindige Wetter - denn es gibt mindestens zehn Gründe, den Regen und die sinkenden Temperaturen zu würdigen.

#01 Die Menschen in der U-Bahn stinken nicht mehr (so stark). Was war das auch furchtbar im Sommer, nach Feierabend in eine Tropensauna von U-Bahn einzusteigen. Jeder dünstete seine Säfte fröhlich aus und schmierte sie galant beim Vorbeiquetschen an einem ab. Nein, sowas passiert bei Temperaturen um den Gefrierpunkt nicht. 

#02 Ihr braucht absolut kein schlechtes Gewissen haben, das ganze Wochenende lang rumzucouchen. Und euch in den hässlichsten, aber bequemsten Schlabberhosen eine Tiefkühlpizza nach der anderen reinzustopfen, was uns gleich zum nächsten Punkt führt...

#03 Endlich ist das mit der eh schon irrsinnige Wahn um die Bikinifigur gegessen. Auf fünf Kilo mehr oder weniger kommt es unter 100 Klamottenschichten auch nicht mehr an. 

#04 Außerdem kann man jetzt wieder das ganze fettige, deftige Zeug genießen, von dem man sich bei über 30 Grad eher übergeben will.

#05 Endlich sind Musiker vom Sommerurlaub zurück und veröffentlichen neue Songs,...

#06 ..., ​die sie uns gleich mal auf Konzerten präsentieren. Im Herbst fängt nämlich endlich wieder die Konzertsaison an! Apropos, zum ein oder anderen Gig nehmen wir euch sogar mit.

#07 Allerdings beginnt nicht nur die Konzert-, sondern auch die Seriensaison. All unsere Lieblingsserien starten wieder in neue Staffeln. Am Wochenende kann man dann - ganz nach Punkt #02 - 48-Stunden lange Serienmarathons bestreiten.

#08 Sauwetter ist auch toll, wenn das Gammeln nicht so ganz eurem Lebensstil entspricht. Im Herbst ist man nämlich krea- und produktiver. Das ist quasi bewiesen.

#09 Traurig sein ist endlich wieder gesellschaftlich anerkannt. Wer im Sommer eine miese Fresse zieht wird als Antichrist beschimpft. Im Herbst darf man endlich wieder in tiefe Melancholie fallen, superphilosophisch werden und düstere Musik hören. Und dann merkt man, dass Traurigsein etwas richtig Schönes ist.

#10 Drachen steigen lassen.

Die passende Playlist dazu

Bildquelle: flickr | "blurry maple" von sashafatcat | cc by 2.0