Entdeckt
wein
Mittwoch, 12. April 2017, 15:00 Uhr

Trinkt Wein (statt Mathe zu machen)

Denn er ist gut für's Gehirn

Wein ist besser als Mathe. So weit so gut, das wussten wir ja eigentlich schon. Jetzt wurde das allerdings auch wissenschaftlich bewiesen.

Müssen Schulen ab sofort Wein als Nervennahrung anbieten? Sind alle Intellektuellen ab sofort betrunken bei der Arbeit? Braucht man überhaupt noch Mathematik? Vielleicht nicht (hoffentlich nicht). Tatsache ist aber, dass Wein trinken besser für unser Gehirn ist als schwere Denkaufgaben.

Ein Neurowissenschaftler der Uni in Yale hat zumindest ein Buch darüber geschrieben. In Neuroenology: How the Brain Creates The Taste of Wine erklärt Dr. Gordon Shepherd, warum das so ist. Anscheinend ist das Trinken eines edlen Tröpfchens geradezu ein intellektuelles Workout. Wir benutzen dafür nicht nur einen der größten Muskel des Körpers (die Zunge) – durch die Geschmacks- und Geruchsnerven werden Gehirnfunktionen ausgelöst. Und durch den intensiven Geschmack der Trauben arbeitet das Hirn sogar mehr, als wenn man ein komplexes Mathematik-Problem lösen würde.

Das heißt aber nicht, dass wir uns jetzt besinnungslos trinken können, denn dann sind die Nerven übersättigt und es bringt gar nichts. Also lieber einen kleeeiiiinen Schluck. Oder mehrere.



Bildquelle: flickr | "Need A Glass" by Mohammed Aymen Betaleb | cc by 2.0