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schuldis_697
Donnerstag, 13. Juli 2017, 00:00 Uhr

Parteilos in den Bundestag

Bundestagswahl

Politik ist nicht gerade sexy, dachte sich auch Steffen Schuldis. Er will trotzdem was bewegen und in den Bundestag - ohne Partei. Wir haben mit ihm gesprochen, was es bedeutet parteilos zu kandidieren und warum Parteien für junge Politikinteressierte verschreckend sein können.


Gleich vorab: Wir haben nicht mit Steffen Schuldis gesprochen, weil wir sein Programm so gut finden und ihn im Wahlkampf unterstützen wollen. Das interessante an ihm ist, dass der Stuttgarter im Herbst zur Bundestagswahl als ein parteiloser Kandidat antritt. Er hat also keine Parteigenossen, die ihm den Rücken stärken, kein Wahlprogramm einer Partei, das er vertreten muss. Damit spricht die Statistik gegen seinen Erfolg. Das letzte Mal zogen nämlich 1949 gleich drei parteilose Kandidaten in den Bundestag ein. Seitdem kein einziger. Warum er den Weg gewählt hat? Haben wir ihn gefragt. Ebenso, warum Parteien vielleicht nicht so die passenden Institutionen für junge Leute sind.



Bildquelle: unserezukunft.org