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Freitag, 12. Mai 2017, 00:00 Uhr

Gadgets für den Festivalsommer

Das Leben kann so einfach sein

Nie wieder ins falsche Zelt steuern, nasse Füße bekommen und das Handy verlieren - mit diesen Gadgets überlebt ihr selbst die krassesten Festivals.

#01 Zeltlicht statt FähnchenDie Idee, einfach ne fette Fahne vor dem Zelt aufzubauen um auch nachts den Heimweg zu finden, war ja an sich super. Bis halt jeder eine Fahne vor seinem Zelt hatte. Und man in dem ganzen Fahnenwirrwarr NICHTS mehr findet. Die Fahne 2.0 ist definitiv das Zeltlicht, denn mitgeliefert wird nicht nur ein LED-Kranz, der euch Licht ins Zelt bringt, sondern auch eine Fernbedienung, die im Umkreis von 50 Metern funktioniert und euch stundenlange Irrwege durch Zeltreihen erspart. Zu kaufen gibt's den Tentfinder hier.

tentfinder festivalsommer


#02 Nachtaktive ZeltschnüreDunkelheit und Alkohol können bekanntermaßen durchaus in Orientierungslosigkeit münden. Und wo ist das bitte unangenehmer als auf einem Zeltplatz? Sobald da mal jemand aus Versehen gegen oder durch eine Zeltschnur stolpert, fangen die Unannehmlichkeiten an. Wer einfach keine Lust mehr hat, sein Zelt mitten in der Nacht neu aufzubauen oder einfach dem peinlich berührten Suffi die Strapazen mindern will, dem ist mit Zeltschnüren die im Dunkeln leuchten Abhilfe geboten.



#03 Einmalkameras statt HandysMal ehrlich: Empfang habt ihr eh fast nie auf einem Festival und das Handy nur wegen den Fotos mitzunehmen ist wirklich Schmarrn. Viel schlauer: Eine Packung Einmalkameras kaufen und an alle Freunde verteilen. Die Riesenvorteile davon: Erstens hängen nicht alle am Handy in dem traurigen Versuch, mit ein klein bisschen Netz die letzten 20 Bilder auf Facebook hochzuladen. Zweitens könnt ihr euer Handy irgendwo lassen, wo es das Festival unbeschadet überlebt. Und drittens habt ihr nach dem Festival noch einmal einen Riesenspaß, wenn ihr die Bilder entwickelt habt. Wer trotzdem nicht den Kontakt zu den Freunden verlieren mag, der sollte dringend in Walkie Talkies investieren (oder halt irgendein Funkgerät). Die funktionieren auch dann noch, wenn die Handynetze zusammengebrochen sind.

#04 Metal-Tattoos statt 1000 SchmuckteilenDie Dinger haben den Riesenvorteil, dass man seine Ketten, Armreife und Ohrringe nicht mehr im Zelt verschlampen kann. Praktisch!
 

#05 Regenponcho statt dicker JackeRegnen wird es, das ist eisernes Festivalgesetz. Zumindest hierzulande. Deswegen seid ihr gut beraten, wenn ihr euch vorher ein paar von diesen praktischen Poncho-Bällen bestellt. Die können überall rangeklippt werden und solltet ihr tatsächlich zu viele gekauft haben, findet ihr dafür immer Abnehmer. Die Ponchobälle gibt's hier.
regenponchoball

#06 Gürteltasche statt HandtäschchenErstens wird eure Tasche wahrscheinlich eh dreckig. Zweitens sehen Handtaschen auf einem Festival echt strange aus. Und drittens habt ihr immer alle Hände frei. Zum Tanzen. Zum Essen und Trinken. Oder... wofür auch immer. Und mittlerweile sehen die Dinger auch echt schön aus..


#07 Notfallakku statt LadegerätWo wollt ihr denn euer Ladegerät reinstecken? Mal daran gedacht? Ne, eben. Steckdosen haben die wenigsten Zelte, aber dafür gibt's ja praktische Notfallakkus, die ihr einfach vorher daheim aufladet und dann jederzeit einsetzen könnt wenn es brennt.

#08 Feuchttücher statt...allemFeuchttücher werden euch retten. Nicht nur einmal, sondern an-dau-ernd. Wirklich. Wenn ihr schwitzt - zack, nehmt ein Feuchttuch. Wenn ihr dreckig seid - nehmt ein Feuchttuch. Wenn ihr auf diese ekligen Dixieklos müsst - nehmt ein Feuchttuch. Wenn ihr mit den Make-Up-Schichten der letzten drei Tage furchtbar ausseht, nehmt ein Feuchttuch. Wenn...

#09 Undercover FlachmannschirmflachmannGuter Alkohol ist teuer, das Bier in den Plastikbechern wird immer so schnell lack und wirklich besoffen wird man von der Plörre nach dem zweiten Tag auch nicht mehr. Da muss Hochprozentiges her, weil mit warmem Dosenbier ist die Leber schlicht und einfach unterfordert.

Problem: Glasflaschenverbot und Festival-Security.

Prohibition im 21. Jahrhundert heißt, Alkohol darf nicht mit aufs Gelände gebracht werden, weil auf dem Gelände Alkohol gekauft werden kann. Und wie schon Al Capone ist auch der Neuzeit-Festival-Gänger im Schmuggel geübt. Besonders schlau: der wiederbefüllbare Regenschirm. Gibt’s hier.

#10 Macht müde Menschen munterSonntags kann es auf Festivals ja bekanntlich zum ersten schweren Kater kommen. Aufstehen fällt ja generell schwer, selbst die Personen die es schaffen nüchtern zu bleiben, brauchen nach einer Nacht auf der Luftmatratze morgens dringendst Koffein. Auf dem Campingkocher Instantkaffee aufkochen genügt im Jahr 2017 auf keinen Fall.
In so wirklich jeder deutschen Stadt gibt es mittlerweile Kaffeeröstereien und Baristas die einem die schönsten Herzen in den Cappuccino zaubern.
Nur gibt’s die halt auf dem Festivalacker nicht. Und deswegen ist die tragbare Espressomaschine pures Gold. Praktisch: wenn der Kater länger anhält, einfach am Montag und Dienstag nach dem Festival noch unauffällig auf der Arbeit oder in der Uni unterm Tisch schnell einen Espresso durch den Siebträger jagen und schon ist man wieder superproduktiv! Gibt’s hier.


Jetzt seid ihr gefragt: Was erleichtert euch das Leben auf Festivals? Habt ihr Gadgets, auf die ihr auf keinen Fall verzichten wollt? Dann her damit! Schreibt uns eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder postet auf unsere Facebook-Seite


Bildquelle: Coachella Stage | Sam Howzit | cc by 2.0