Entdeckt
maskottchen
Mittwoch, 30. September 2015, 12:00 Uhr

Maskottchen

Die schrägsten Moneymaker

Die Stars jeder Fußgängerzonen, das Hauptspektakel bei jeder Sportveranstaltung, die Helden aller Kinder. Das sind Maskottchen. Wir verraten euch, was hinter der föhlichen Maske steckt und haben mit einem Maskottchen aus Würzburg über seinen Job gesprochen.

Jeder größere Verein, der was von sich hällt, hat ein Maskottchen, das für Stimmung sorgt und der Liebling aller Fans ist - zumindest der kleineren. Wir interessieren uns für den Menschen hinter dem Kostüm. Wer zwängt sich denn ernsthaft freiwillig in ein mehrere Kilo schweres Bären-/Hasen-/Setze-Ein-Gewand und hopst dann vor fremden Menschen rum? Am besten auch noch im Sommer bei gefühlten 50 Grad Aussentemperatur.

Wir haben mit Tobi aus Würzburg geredet, der sich eine Zeit lang als Maskottchen ein bisschen Kohle dazu verdient hat.

Ich habe mir damit quasi einen kleinen Kindheitstraum erfüllt. So ein Kostüm fand ich selber früher als Kind so toll.

Die Hemmschwelle, die uns im Normalleben oft beherrscht, scheint in einem Ganzkörperkostüm total zu verschwinden. So fand Tobi z.B., dass es ihm total leicht fiel vor Menschen zu tanzen oder sich ein wenig zum Deppen zu machen.

Es weiß ja eh keiner wer sich hinter der Maske versteckt.

Solltet ihr das Maskottchen-Dasein als Karriere anstreben, solltet ihr euch jedoch bewusst sein, dass ihr damit wohl eher nicht reich werdet. Außer ihr könnt FC Bayerns Berni Konkurrenz machen. Außerdem... das Herumhüpfen im Ganzkörperkostüm ist schon auch ganz schön anstrengend.

Schreckt euch ein wenig körperliche Anstrengung aber nicht ab und ihr liebt es Menschen und vor allem Kindern eine Freude zu bereiten, dann macht's wie Tobi, geht zum nächsten Spielzeugladen und fragt ob die ein Maskottchen brauchen!

Tobi, das Maskottchen, aus Würzburg, erzählt von den Highlights seines ungewöhnlichen Jobs und wie lange die tägliche Vorbereitung auf den Job gedauert hat - da kriegt man schon mal ne halbe Stunde zusammen:



Bildquelle: Flickr | "Japanexperterna.se" von Yurukyara | cc by 2.0