Entdeckt
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Mittwoch, 30. September 2015, 11:00 Uhr

Human Library

"Don't judge a book by its cover"

Nicht aus trockenen Büchern, sondern von einzigartigen, interessanten Persönlichkeiten lernen - Theorie also wirklich lebendig machen. Das ist das Konzept der Human Library.

Kaum einer geht heutzutage noch in die Bibliothek, um sich mit Büchern über ein spezifisches Thema zu informieren - das googelt man mal eben. Wenn die Bücher aber mit echten Personen und persönlichen Geschichten ersetzt werden, könnte der Gang in die Bib eventuell doch noch sein kleines Revival erleben. Wir reden hier von der Human Library - einem Ort, wo sich Menschen über ihre persönlichen Erfahrungen austauschen können. So lernt man zum Beispiel was über das Leben eines Obdachlosen, eines Nudisten oder eines Holocaust-Überlebenden.

Die Human Library wurde 2000 in Kopenhagen zum Roskilde-Festival ins Leben gerufen, um verschiedenste Menschen miteinander zu connecten und zum Austausch zu bringen. Menschen, die unter anderen Umständen wahrscheinlich niemals zusammen kommen würden. Mittlerweile hat sich das Konzept allerdings schon auf der ganzen Welt - in über 50 Ländern - verbreitet. Das Prinzip ist recht simpel: Aus einem Katalog kann man sich einen Themenüberblick der menschlichen Bücher holen. Jeder darf mitmachen, damit es möglichst vielfältig ist. Wenn man sich für etwas speziell interessiert, trifft man sich dann zu einer gemeinsamen Diskussionsrunde.

To help build social cohesion and a greater understanding for diversity in the community, locally and on a global level.
Einen etwas genaueren Einblick verschafft euch diese 45-minütige Doku.



Tolles Konzept - das wollen wir hier jetzt bitte auch haben!