Entdeckt
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Dienstag, 05. Juni 2012, 00:00 Uhr

32 Erfindungen, die alles verändern werden

Unsere kühnsten Träume werden wahr.

Besonders einer: Menschen, die den ganzen Tag über plappern,plappern und plappern wird man in Zukunft ganz einfach zum Schweigen bringen. Jeder kennt mindestens eine dieser Personen. Wenn nicht, ist man selbst höchstwahrscheinlich die Tratschtante. Doch es gibt einen Lichtblick, liebe Leser: Die Shut-Up-Gun! Diese und 31 weitere geniale Erfindungen präsentiert das New York Times Magazin. Von Spielekonsolen in der U-Bahn, über essbare Verpackungen, bis zu lebensechten Robotern ist alles dabei…

Etwas gedulden müssen wir uns schon noch. Denn bis jetzt gibt es noch keine dieser Innovationen im Handel. Sie sind lediglich Gedanken. Doch Gedanken, die in diesem Jahrzehnt realisiert sein werden. Die New York Times stellt in ihrem Magazin 32 Erfindungen vor, auf die wir uns freuen dürfen.

#01
Erste Welt Problem Nummer eins: Plappernde Menschen. Der Versuch, mittels Telepathie Signale wie „Halt endlich die Klappe“ an eines dieser Dauerredner zu senden, damit er/sie verstummt, ist zwecklos. Genauso wie sich einfach umzudrehen und die Flucht zu ergreifen. Das Plappermaul folgt einem. Bisher konnte man nur versuchen, gedanklich abzuschweifen. Einkaufslisten planen, zum Beispiel. Die Klamotten für morgen im Kopf zusammen legen. Oder sich ein Geschenk für den nächsten Muttertag überlegen.

Doch jetzt gibt es einen ersten Lichtblick: In nur wenigen Jahren wird es uns möglich sein, nervenden Gesprächspartnern die Sprache zu verschlagen! In frühestens vier Jahren sollte es eine Shut-Up-Gun geben. Diese schlägt plappernde Wasserfälle mit ihrer eigenen Waffe: Sie nimmt die Stimme der Person auf und feuert sie mit nur einer minimalen Verzögerung auf den Gesprächspartner zurück. Das nennt sich Delayed Auditory Feedback (DAF). Und bringt das Gehirn des Sprechenden total durcheinander. Er stottert, bekommt keinen ordentlichen Satz mehr auf die Reihe und verstummt letztendlich ganz. Das ist schmerzlos, aber effektiv.

#02
Erste Welt Problem Nummer zwei: Müll rausbringen.
Total nervig, muss aber gemacht werden, wenn die Bude nicht nach Tod und mittelalterlicher Gosse riechen soll. Cornflakes- und Milchpackungen, Joghurtbecher und Pizzaschachteln sind reine Platzkiller im Mülleimer und verkürzen somit die Zeit, die man bis zur nächsten Müllentsorgung hat. Doch auch damit wird in den nächsten zwei Jahren Schluss sein. Spätestens.

Essbare Kartons, Verpackungen und Becher sind die Lösung. Die Inspiration dazu kommt aus der Natur. Wikicell heißt die Verpackung von morgen. Joghurt beispielsweise wird in einer Erdbeerhülle verpackt. Das Prinzip ist also einfach: Joghurt essen, leere Hülle abwaschen, Hülle essen. Das war’s. Ganz ohne Müll. Das dürfte den Umweltschutz revolutionieren! Man könnte alles essen. Zum Müllschlucker werden. Und selbst wenn man es nicht isst: Es zersetzt sich selbst. Alles wäre natürlich. Somit wäre das Plastikmüll Problem gelöst! Das Hirn hinter dieser Idee gehört David Edwards. Einfach genial.

#03
„This is my idea of Fun, Playing Videogames.“ Genau! Am liebsten in jeder freien Minute und überall. Da gibt es nur ein Problem: Irgendwann ist die Kindheit vorbei und freie Minute gibt es nicht mehr. Jian Qian hat die Lösung: Videospiele in der U-Bahn. Und zwar in den Griffen, die von der Decke baumeln. In der Schlinge gibt es einen linken und einen rechten Knopf, die man mit dem Daumen drücken kann. Richtungsknöpfe gibt es zwar nicht. Die bestimmt man, indem man den Henkel hin und her und vor und zurück bewegt. Und damit man vor lauter Konzentration in das Spiel die nächste Haltestelle nicht verpasst, kündigt das „Strap Game“ die gewünschte Haltestelle an.



#04
Die Welt braucht Katzen! Beziehungsweise Haustiere. Studien beweisen, dass die plüschigen Begleiter den Blutdruck senken und den Endorphinausstoß im Körper verstärken. Sie machen Menschen nachweislich glücklicher. Jetzt kann leider nicht jeder ein Haustier halten. Sei es aus Platzmangel, Zeitmangel, Ordnungsfetisch, Allergie oder Hass gegenüber Lebewesen im Allgemeinen. In zwei bis vier Jahren wird es jedoch so lebensechte Haustierroboter geben, dass all diese Probleme zerschlagen werden. „Smart Fur“, also „Intelligentes Fell“ ist der Schlüssel.

Dieser ist bespickt mit Sensoren. Sie imitieren Bewegungen echter Lebewesen eins zu eins. Man kann sie dann so gut wie nicht mehr unterscheiden. Mama sagt, Du darfst keine haben, weil das Katzenklo so stinkt? Du darfst keinen Hund haben, weil Du niemals um sechs Uhr aufstehst, um mit ihm Gassi zu gehen? Tja, Mamas, das Spiel ist aus. All diese Gründe sind irrelevant.

#05
Ausnahmslos jeder, der Iron Man angeschaut hat, wünscht ihn sich: Den Computer von Tony Stark. Denen, die gerade nicht wissen, worum es geht, erklärt sich das am besten so: Der gesamte Raum wird zum Computer Monitor. Der Kühlschrank, die Esstischplatte, die Küchentheke, ja, sogar die Luft! Lies Nachrichten auf deinem Esstisch, schau dir Videos auf deiner Milchpackung an, sprich via Videocall mit deiner Mutter. Alles wird zum Monitor.

 

Hast du genug davon, fährst du ihn einfach mit einem Wisch runter, und die Küche ist wieder eine stinknormale Küche. Noch besser: Back einen Kuchen und hab das Rezept direkt auf den Zutaten oder der Küchentheke stehen. Der Rechner ist in der Decke versteckt und mit Kameras ausgestattet, die jede deiner Bewegung aufzeichnen. So übersetzt es deine Gestik in Computer Kommandos. Mit einer Handbewegung von links nach rechts wird zum Beispiel die Seite umgeblättert. Eine greifende Hand zoomt das Bild entweder heran, oder weg. Leider können wir diese Technologie frühestens in vier Jahren erwarten.

Fazit: Dieses Jahrzehnt wird der Hammer. Alle 32 Erfdindungen seht Ihr auf der Seite des New York Time Magazines. Die Zukunft kann kommen!

Quelle: The New York Times Magazine