Entdeckt
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Sonntag, 22. Juli 2012, 00:00 Uhr

Gegenstände aus Futurama die bald real werden können

Zeichentrickfilme sind eben doch nicht so unrealistisch

Seien es Bücher, Filme oder eben Zeichentrickserien, die in der Zukunft spielen: Den Drehbuchautoren sind keine Grenzen gestellt. Einfach alles kann möglich sein. Also denken sich die Autoren die wildesten Erfindungen aus. Die amerikanische Fernsehserie Futurama ist nur ein Beispiel unter vielen. Karrierechips, Duftoskop, Holophonor oder Röhrentransport: So außergewöhnlich das alles klingt und irgendwie auch ist: So weit entfernt sind diese Zukunftsobjekte gar nicht.


#01
Ihr erinnert euch an das Duftoskop, das Professor Farnsworth entwickelt, um weit entfernte Planeten beschnuppern zu können? Naja, ganz so weit sind wir dann doch nicht. Allerdings soll es bald Chips geben, die beispielsweise in Handys eingebaut werden. Diese nehmen dann Gerüche wahr, die unser Riechkolben nicht wahrnehmen kann und warnt, sollten gefährliche Gerüche, beziehungsweise Gase in der Luft hängen.

#02
Das wohl beliebteste Zukunftsobjekt: Hologramme. Die sind in so gut wie jedem Science Fiction Film vertreten. Dabei sind sie gar nicht mehr sci-fi. Ganz im Gegenteil: Hologramme gibt es schon! Denken wir nur an zahlreiche Konzerte der Gorillaz. Die haben ganze Konzerthallen gefüllt, obwohl nur ihre Comic-Avatare auf der Bühne zu sehen waren. Theoretisch könnte auch MCA von den Beastie Boys als Hologram „auferstehen“ und mit seinen Jungs noch ein paar mal auftreten.

#03
In der ersten Folge von Futurama läuft Fry vor Leela weg, die ihm einen Karriere-Chip unter die Haut stampfen will. Der Karriere-Chip legt fest, an welchen Beruf der Träger für den Rest seines Lebens gebunden ist. Jetzt verbricht das ja nicht nur gegen eines unserer Grundgesetze, sondern gleich gegen mehrere. Fakt ist aber, dass Chips unter der Haut gar keine Besonderheit mehr sind. Denken wir nur an unsere Haustiere: Fast jedes hat mittlerweile einen im Ohr stecken. Theoretisch könnten wir das gleiche mit Ortungschips und unseren Kindern machen…oder unserem Partner…

#4
Im 31. Jahrhundert gibt es den Holophoner. Ein irgendwie magisches Instrument, das Hologram ähnliche Bilder in den Raum zaubert, sobald man darauf spielt. Futurama-Fans kennen ihn aus der Folge, in der Fry Leelas Herz erobern möchte und ihr eine schöne Ballade vorspielt mit atemberaubenden Bildern in der Luft. Doch bereits im 21. Jahrhundert gibt es die App Sonic Wire Sculptor. Der funktioniert allerdings ein bisschen umgekehrt: Man malt etwas auf den Display und die App wandelt es in Töne um.

#05
Jeder, der Futurama auch nur einmal angeschaut hat, kennt sie: Die Transportröhre. Diese könnte sehr bald schon real werden. Der Evacuated Tube Transport funktioniert mit Magnetschwebetechnik. In der Röhre hätten sechs Personen Platz, die in einer Geschwindigkeit von etwa 6400 Kilometern pro Stunde reisen könnten. Und das soll sich nicht anders anfühlen, als lässig mit dem Auto auf der Autobahn zu fahren.





#6
Da bekommt „Im Internet surfen“ eine ganz neue Bedeutung: Die Netzanzüge, um das Internet hautnah als virtuelle Landschaft zu erleben. Das dürfte auch gar nicht mehr so fern sein, schließlich gibt es alles dafür nötige ja schon: 3D und Brillen, die einen in eine virtuelle Welten schmeißen. Mehr braucht man nicht. Mal schauen, wer der erste sein wird: Apple oder Microsoft?


In Amerika hat gestern übrigens die neue Staffel begonnen. Mal schauen, was sie sich diesmal einfallen lassen.





Bildquelle: Flickr, "NASA Launches Five Rockets in Five Minutes" von NASA Goddard Photo and Video