Entdeckt

bart
Mittwoch, 29. Juni 2016, 13:00 Uhr

How to Simpsonwave?

Der Trend im Netz

Ausschnitte aus alten Simpsonsfolgen, Störfilter drüber und bisschen Fahrstuhlmusik. Fertig ist das Simpsonwave-Video. K L U K.

Simpsonwave entspannt. Oder so ähnlich. Wer diesem Do-It-Yourself "How to Simpsonwave"-Video länger als eine Minute folgen kann, ohne absolut auszuhaken und aggressivst den Kopf der Sprecherstimme auf die Tischplatte schlagen zu wollen, der ist auf der Chillleiter ganz weit oben. Und derjenige kann dann am Ende auch sein eigenes Simpsonwave-Video zusammenbasteln. FrankJavCee, so sein Pseudonym auf YouTube, erklärt mal wie das funktioniert.

The concept is simple. Take footage of early episodes of the Simpsons. (...) Add a dreamlike filter (...) to the entire video to represent the adult longing to childhood. If you're untalented at crafting your own musical creation that's totally fine. Just rip off some other vaporwave producer (...).



Simpsonwave hat sich aus dem Vorgängertrend Vaporwave entwickelt. Vaporwave ist ein Stil, der die Ästhetik von Werbeanzeigen oder Heimvideos der 80er und 90er-Jahre hernimmt und sie mit - wie man treffend sagt - Fahrstuhlmusik unterlegt. Hier zum Vergleich.



Den Trend zum Simpsonwaven haben wir nun einem 19-jähirgen Briten zu verdanken. Der lümmelte krank geschrieben auf dem Sofa und schuf aus einem Trend den nächsten.
Hier eines der bekanntesten Simpsonwave-Videos vom 19-jährigen Engländer Lucien Hughes. Für den Sound hat er Blank Banshee Track "Teen Pregnancy" gesampelt. Gar nicht mal so Fahrstuhl und gar nicht mal so schlecht.



Bildquelle: Screenshot | Sunday School

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