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Montag, 07. November 2016, 12:00 Uhr

egoKünstler auf der Leinwand

Singen oder schauspielern - Hauptsache was mit "Medien"

Seit Donnerstag läuft ein neuer Film mit der egoKünstlerin SoKo als Haupdarstellerin in den Kinos - Grund genug einmal zu schauen, welche unserer Künstler es sonst noch auf die Kinoleinwand geschafft haben.

SoKo: La Danseuse
Die französische Singer/Songwriterin hat mittlerweile in mehr Filmen mitgespielt, als sie Alben rausgebracht hat - dennoch ist die Überraschung, sie mal wieder in der Hauptrolle irgendeines Werkes zu sehen, groß (und freudig, natürlich). Nun brilliert sie im Regiedebüt von Stéphanie Di Giusto in der Rolle der Tänzerin Loïe Fuller, die als die Pionierin modernen Tanzes gefeiert wird. Im Biopic stellt SoKo (eigentlich Stéphanie Sokolinski) die wichtigsten Erlebnisse Fullers dar, wie etwa das Abhängen mit dem Maler Henri de Toulouse-Lautrec und den Gebrüdern Lumière.

La Danseuse feierte heuer auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes Premiere und ist seit Donnerstag auch hierzulande in den Kinos zu sehen.



Fatoni: SOKO, Rosenheim Cops undundundund
Hin und wieder aber gar nicht mal so selten legt der Anton Schneider die Rolle des Wortakroben Fatoni ab und schlüpft dafür in die des Valentin Hellweges oder Martin Richters - so seht ihr den Münchner Rapper unter anderem bei SOKO 5113 in "Der Kuss" oder bei den Rosenheim Cops, "Schokolade zum Sterben". Sternstunden des (zweiten) deutschen Fernsehens! Kulturbanausenhaft wie wir sind verlieren wir uns dann aber doch lieber in filmischen Meisterwerken wie dem Video zu "32 Grad".



Eh klar: David Bowie
Das sollte jetzt keine irre Neuigkeit, sondern eher eine freundliche Erinnerung sein, euch seinem Schauspieltalent einmal hinzugeben. Hauptrollen spielte die Legende unter anderem in Merry Christmas, Mr. Lawrence, Labyrinth und eine zumindest sehr wichtige in Twin Peaks: Fire Walk With Me.



Ein ganzer Haufen egoKünstler: Coffee and Cigarettes
Dank Jim Jarmuschs Coffee and Cigarettes gibt es dann noch einen ganzen weiteren Haufen an egoKünstlern, die es auf die Leinwand geschafft haben. The White Stripes, zum Beispiel. Oder Tom Waits, Iggy Pop, GZA und RZA, die in jeder der Kurzgeschichten Hauptrollen spielen.



Der andere Haufen egoKünstler: Aladdin
Der ganze Rest, der in Coffee and Cigarettes nicht vor die Linse kam, hat es dann spätestens zu Adam Greens Aladdin geschafft. Für seinen (eigentlich zweiten, aber) ersten so richtig eigenen Film hat der Weirdo-Folk-Held nämlich all seine Musikerfreunde in eine surreale Pappmaché-Welt gestopft. Mit dabei sind so zum Beispiel Rodrigo Amarante, Bipling, Devendra Banhart - und freilich auch er selbst, in der Hauptrolle. Solltet ihr es noch nicht getan haben, dann schaut euch den Film wirklich mal an. Aladdin gibt's sogar ganz unkompliziert und total komplett auf YouTube.



Und weil bald Weihnachten ist, legen wir euch noch folgenden Leinwandbesuch ans Herz...

Phoenix: A Very Murray Christmas
Klar, die französischen Elektro-Pop-Jungs spielen keine Hauptrolle, sind als Küchenpersonal jedoch essentiell für den Film von und mit Bill Murray.



Bildquelle: flickr | "SALFORD QUAYS THEATRE. WAITING FOR THE BAND TO COME ON." von Ronald Saunders | cc by-sa 2.0