Von Assassinen-Soundtracks bis zur Wohnzimmer-Party für eine Person – die neuen Songs bei egoFM kommen von Teke:Teke, Obongjayar, Wet Leg, Goldkimono und mehr.
Von Jazzassinen, Dancefloors und Liebeserklärungen am Abgrund
Diese Woche kredenzen wir Musik aus Südengland, Norwegen, Japan, Nigeria – und vom Beifahrersitz der Selbsterkenntnis. Voilà, die neuen Songs im egoFM Programm:
Jazzer*innen oder Assassinen? Warum nicht beides. Die Band Teke::Teke liefert mit "Michi" einen Track zum neuen Assassin’s Creed Soundtrack. Jazzige Gitarren, spannende Klangflächen, und dazu diese geheimnisvolle Energie, als würde gleich jemand lautlos durchs Dachfenster einsteigen.
Obongjayar – "Sweet Danger"
Obongjayar ist so gefragt wie undefinierbar. Der in London lebende nigerianische Musiker bewegt sich zwischen Rap, RnB, Elektronik und allem dazwischen – und das ziemlich souverän. "Sweet Danger" ist die neue Single aus seinem kommenden Album Paradise Now, das Ende Mai erscheint. Tönt wie ein flirtender Warnhinweis. Und ja, könnte auch dein Spitzname im Knast sein.
Anda Morts – "Sie"
Sie zündet die Kerze an beiden Enden an. Anda Morts schreibt eine bittersüße Liebeserklärung an einen Menschen, der durchs Leben rast – kompromisslos, lebendig, gefährlich. "Sie" ist melancholisch, liebevoll, ein bisschen zerstörerisch. Und das Bild mit dem Aschenbecher am Abgrund? Merkt dir das mal.
Goldkimono – "This One's On The House"
Die Niederlande – entspannt seit immer. Martijn Konijnenburg aka Goldkimono hat den Sound für die private Wohnzimmer-Party erfunden, auf der du auch tanzt, wenn du allein bist. Groovig, leicht, sonnig – "This One's On The House" ist der Song, mit dem du den Dancefloor eröffnest. Für dich selbst. Für alle.
Wet Leg – "Catch These Fists"
Der Titel klingt nach Ärger – und der Sound hält das Versprechen. Wet Leg sind zurück mit "Catch These Fists": wuchtige Basslines, explosive Synths, treibende Drums. Inspiriert von Rhians Coming-Out, von Horrorfilmen und der wilden Natur Südenglands. Es kracht, es zischt – und es macht verdammt viel Spaß.
Beharie – "Everybody Tells Me To Let Go"
Ein Song wie eine Umarmung für alle, die sich verstellen müssen. Der Norweger Beharie verbindet Indie, Soul und Folk zu einem Sound, der unter die Haut geht. In "Everybody Tells Me To Let Go" singt er über den Druck, loszulassen – obwohl du selbst noch gar nicht so weit bist. Ruhig, stark, ehrlich. Und deutlich schöner als plötzliche Rückenhaare.
Playlist: Neue Songs, die du hören solltest
Internationale Sounds, persönliche Geschichten und jede Menge Gefühl – hier findest du die spannendsten Neuvorstellungen der Woche in einer Playlist.
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