Jugo Ürdens hat auf seinem neuen Album 'Für Mich' keinen Bock mehr auf Schubladen.
Warum Reality Awaits ein Befreiungsschlag für The Strokes ist
Rock'n'Roll war mal Altherrenmusik. Dann kamen The Strokes. Die New Yorker brachten den Rock ins neue Jahrtausend und plötzlich war Rockstar werden wieder der Traum einer ganzen Generation. Für die Strokes selber wurde der Traum aber recht schnell zur ziemlich engen Bürokabine: Die Menge wollte mehr Indiebanger und Rockstarcoolness, keine kreativen Grenzüberschreitungen. Und so tat sich die Band immer schwerer mit ihrer Rolle: Die Konzerte wurden uninspirierter und die Pausen zwischen Alben immer länger. Gut möglich dass ihr neues Album jetzt eine Art Befreiungsschlag ist: Denn Reality Awaits macht ganz neue Wege für die Band auf.Ganz neuer Sound der Strokes
Eines der Erkennungsmerkmale der Strokes war natürlich immer der Gesang von Julian Casablancas. Und genau hier muss man sich beim neuen Album ordentlich umgewöhnen. Die Strokes sind nicht die erste Indierockband, die mit Autotunevocals ums Eck kommt, bei seinem Nebenprojekt The Voidz spielt Julian eh sehr gerne mit ihnen. Trotzdem sind sie aber auch ein großer Grund dafür, dass Reality Awaits einfach anders klingt als die frühen Strokes. Gerade mal ein Song unter vier Minuten, deutlich mehr Schwermut in den Melodien und die Lieder triefen gerade so vor Indiediscountauglichkeit. Und auch wenn immer mal wieder ein geniales Strokes Gitarrenriff durchscheint - so weit waren sie noch nie von Is This It entfernt.Apropos Is This It - das legendäre Album von den Strokes wird am 30. Juli 2026 25 Jahre alt! Mehr dazu findest du hier.


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