Sport machen und sich dabei am weiblichen Zyklus orientieren? Wie das geht und was das bringt.
Trainieren mit dem Zylus?
Für Frauen* im Spitzensport immer häufiger Thema. Und auch auf Social Media wird das zyklusgerechte Training für bessere Leistungen angepriesen. Aber was bedeutet das genau? Und was sagt die Wissenschaft? Steffi Platt ist selbst ehemalige Leistungssportlerin und hat mit Fierce Run Force einen Laufclub für Frauen mit Fokus auf zyklusgerechtem Training gegründet. Im Interview ordnet sie die Versprechen von Influencer*innen ein und erklärt, warum Aufklärung über das Thema und weitere Forschung so wichtig sind."Es gibt kein Schema F. Und deswegen ist es da auch ganz gut zu sagen, […] es geht nicht zwangsläufig darum sich noch mehr zu reglementieren, wir unterliegen als Frauen häufig schon Diätenkulturen und reglementieren uns da schon sehr stark. Jetzt wollen wir das Ganze nicht auch noch im Training haben, sondern wir wollen eine positiven Effekt haben. Ich glaube, der beste Trick ist, da offen ranzugehen und zu sagen: 'Was kann ich über meinen Körper lernen?'" - Steffi Platt
Die Studienlage zu Zyklusbasiertem Training ist noch sehr dünn.
Was sie sich von der Forschung wünscht?"Dass wir da weiter machen, wo wir jetzt angefangen haben. Dass wir nicht aufgeben und sagen, das hat überhaupt keinen Zweck, nur weil wir jetzt gerade keine aussagekräftigen Ergebnisse haben. Weil 6% der Forschung in der Sportwissenschaft sind einfach viel zu wenig. Und deswegen wünsche ich mir, dass wir mehr Forschung haben, mehr Beweise und dadurch auch die Realität der Frauen besser abbilden können." - Steffi Platt
Das ganze Interview kannst du hier hören:


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