Geballtes Wissen zum Thema Gerüchte

Geballtes Wissen zum Thema Gerüchte

Die egoFM Themenwoche

Von  Jule Fleischmann
Von der Arbeit des BND zu Mythen der Musikwelt.


Alles zum Wochenthema "Rumour has it"

Die ganze Woche geht es bei egoFM um das Thema "Rumour has it". Wir sprechen mit der Pressesprecherin des Bundesnachrichtendienstes. Außerdem geht es darum warum Lästern gesund ist. Hier die spannendsten Fakten.


Unser Auslandsgeheimdienst – der BND

Darüber sprechen wir mit Julia Linner. Sie ist die Pressesprecherin des Bundesnachrichtendienstes
  • Methoden der Informationsbeschaffung: Der BND nutzt einen ganzen Werkzeugkasten an Methoden – von menschlichen Quellen über Satellitenbildauswertung bis hin zum klassischen Abhören von Kommunikation.
  • Wie viel James Bond steckt wirklich drin: Casino-Besuche im Smoking sind durchaus möglich, wenn es die Tarnung erfordert. Auch das Schmuggeln von Informationen auf Speicherkarten gibt es noch heute. Den Kugelschreiber, der schießt, allerdings nicht.
  • Erfolge im Verborgenen: Verhinderte Terroranschläge, abgewendete Krisen – die größten Erfolge des BND landen nie in der Öffentlichkeit, weil eine Veröffentlichung Quellen und Methoden gefährden würde.
Das ganze Interview kannst du hier hören.

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Noch mehr Spannende Fakten zur egoFM Themenwoche "Rumour has it"

Lästern schweißt zusammen. Gemeinsam über jemanden zu reden, erzeugt ein Wir-Gefühl und zeigt, dass man ähnliche Werte oder denselben Humor teilt – Tratsch ist für viele deshalb eine einfache Form von Bindung. Es hilft, die eigenen Gedanken zu sortieren und zu verstehen, was einen wirklich stört. Laut einer Studie aus der Fachzeitschrift Current Biology stärkt Tratsch sogar das soziale Miteinander. In Mexiko ist es Teil der Gesprächskultur. Man nennt es "Chisme", übersetzt "Tratsch", für den man sich extra trifft.


Gerüchte und Mythen aus der Musikwelt


Der Club 27

  • Der Mythos des Club 27 hat seinen Ursprung in einer schockierenden Häufung von Todesfällen: Jimi Hendrix, Janis Joplin und Jim Morrison starben alle innerhalb eines Jahres – mit 27 Jahren.
  • Für manche gilt die 27 in esoterischen Kreisen als magische Zahl für den Übergang zwischen Tod und Leben, andere glauben an einen Teufelspakt im Austausch gegen unsterblichen Ruhm.
  • Die Wikipedia-Liste des Club 27 umfasst mittlerweile über 70 Namen – darunter auch Amy Winehouse und Kurt Cobain. 


Der fünfte Beatle

  • Der Mythos um den Tod von Paul McCartney entstand 1969, als Verschwörungstheoretiker in einem Artikel der Campuszeitung der University of Michigan behaupteten, er sei bereits 1966 bei einem Autounfall ums Leben gekommen.
  • Um den Erfolg der Band nicht zu gefährden, soll McCartney durch einen chirurgisch angepassten Doppelgänger ersetzt worden sein. Vermeintliche Beweise: rückwärts abgespielte Songpassagen bis hin zu gespiegelten Schriftzügen auf Covern.
  • Paul McCartney selbst nahm den Mythos zunächst mit Humor, musste aber feststellen, dass sich das Gerücht bis heute hartnäckig hält.


Searching for Sugar Man

  • Sixto Rodriguez nahm 1970 in Detroit ein Album auf, das in den USA vollständig floppte – während er in Südafrika, ohne es selbst zu wissen, zur Legende des Widerstands gegen das Apartheid-Regime wurde.
  • 1997 machten sich zwei südafrikanische Fans auf die Suche nach dem Mann, den sie für tot hielten und fanden Rodriguez als Bauarbeiter in Detroit.
  • Nach seiner Wiederentdeckung holte Rodriguez alles nach: sechs ausverkaufte Konzerte in Südafrika, eine Welttournee und 2012 der Oscar-prämierte Dokumentarfilm Searching for Sugar Man 

Mehr zum Thema hörst du die ganze Woche im Programm bei egoFM. Hier gibt es noch mehr zum Nachlesen.

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